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spielplanLITERATURWETTBEWERB DEZEMBER 03
Poetenabend Die Definition Die Teilnahme

  Regelmässiger Poetenabend  

 

Ein etwas anderer, regelmässiger Abend für junge und alte Poeten und ihr Publikum. Bereits in seiner vierten Saison.

Das Prinzip des Abends bleibt gleich wie letztes Jahr, die Form ist eine etwas andere. Ab September 2002 werden nämlich neu alle Texte von einem Schauspieler vorgelesen.

Jeder Autor, jede Autorin haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Texte einzureichen! Die Textart ist frei, jedoch wird Poesie bevorzugt. Ein Abend, der mehr als eine Mainstream-Veranstaltung sein möchte. Eine Mischung aus Lesung, Performance, Disput und Textkultur. Alle Autoren werden berücksichtigt, es gibt keine Zensur.

Eigene Gedichte und Texte öffentlich von einem erfahrenen Schauspieler (Bodo Krumwiede) gelesen bekommen, dazu Bier (oder was auch immer) trinken, rauchen (oder auch nicht), hören was die Schreibhengste und Stuten so alles draufhaben, den Kopf lüften, das Herz erleichtern, sich aufregen, auch verlieben, nur rumhängen, die Welt ändern. Einen kreativen Abend verbringen, in einer Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.

Schreiben Sie nicht für die Schublade, schreiben Sie für den Grünen Schnabel!

Einen Faden ziehen durchs Nadelöhr im Heuhaufen, auf der Wiese beim Wald, wo wildes Ungeziefer lärmt, den Faden weiterwickeln, um den ältesten Baum mit dickem Ast, an dem ein Skifahrer hängt, der wohl im Winter zu Besuch kommen wollte, durch die dunkle Nacht zu uns, die Sterne leuchteten seinen Weg, am Boden, am Himmel spukten Basilisken, wir haben niemanden erwartet, der Wald war geheimnisvoll und dunkel, und ohne uns hätte ihn irgendwo irgendwann ein Schlag getroffen; man möchte einen Ort suchen, wo man gut rauchen kann, wo der Wind um einen herum Vogeldreckklümpchen zusammenträgt, wo heisse Sonne in die Getränke nicht sticht, probieren, was uns am besten schmeckt, sitzen und sehen, ob jemand kommt, jemand, der weiss, dass wir hier schon sitzen, und sagt, grüsseuchjungens, mein Arm ist zu lang - setz dich zu uns, wir lassen dich ausreden, unsere Aufgaben vergessen wir nicht, den Arm gib du mal uns und ruh dich aus, an diesem Ort, den es jetzt gibt, wo heisse Sonne in die Getränke nicht sticht.

 

 
 
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  Die Definition  

 

Grüner Schnabel ist ein Forum für junge und alte Poeten, Autoren, oder die, die es werden wollen. Grüner Schnabel ist ein Versuch, das Unsichtbare ans Licht zu bringen. Grüner Schnabel ist ein Forum für alle, die des Nachts ihren Computer, den Schreibblock, oder ihre Liebsten traktieren, denn hier darf man die eigenen Texte einem interessierten Publikum vortragen. Grüner Schnabel ist ein Ort, an dem man zuhören kann, Mitschreibende begutachtet, sich mit Schreibgenossen austauscht, mal auch um Rat fragt, oder einfach nur da ist.

Grüner Schnabel ist für alle gedacht. Für Frauen, Männer, Kinder und Tiere jeglichen Alters. Grüner Schnabel ist ein Spiegel und Sammelbecken der eigenen poetischen Potenz, die hin und wieder überprüft werden möchte. Auch ein Ort der Inspiration und der Musen. Ein Ort, an dem man lacht, oder wo man auch nachdenken kann, ob das Leben einen Sinn macht.

 
 
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  Die Teilnahme  

 

Am Grünen Schnabel kann jeder teilnehmen, Einreichung der Texte vorausgesetzt. Die Leitung des Keller62 behält es sich vor, die Texte einzelner Teinehmer zu einem Programm selber zu ordnen. Bitte senden Sie Ihre Texte in Druckschrift und doppelter Ausführung. Stichwort: Grüner Schnabel.

Was tun, wenn....

.... man selber nicht vorlesen will, oder kann. Nehmen Sie die kostenlosen Vorlesedienste der Veranstalter in Anspruch, oder belegen Sie einen Stimm- und Atemworkshop im Keller62 und die Sprache wird Ihnen nie mehr vergehen.

.... man unerkannt bleiben möchte (weil die Liebe eine zu mächtige Herrscherin ist; weil man nicht für einen Spinner gehalten werden möchte; weil der Mut noch nicht reicht; weil die Gläubiger im Raum sein könnten; weil, weil, weil.... Nehmen Sie die Vorlesedienste in Anspruch, kommen Sie inkognito und lachen Sie sich eins ins Fäustchen.

.... man keine Gedichte schreibt. Kommen Sie vorbei und hören Sie es sich einfach an, reden Sie hinterher mit den Autoren.

..... man andere Fragen, oder Probleme hat. Rufen Sie einfach an. Kommen Sie vorbei.

Schreiben Sie nicht mehr für die Schublade, schreiben Sie für den Grünen Schnabel!

Senden Sie uns Ihre Gedichte in Druckschrift und doppelter Ausführung und Sie bekommen einen festen Termin und Platz in unserem Poetensalon im Keller62.

Einsenden an:

Keller62 / Grüner Schnabel
Rämistr. 62, 8001 Zürich
E-mail: leitung@keller62.ch
Tel.: 01 253 27 55

 
 
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