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30.11. bis 2.12.17, um 20:00 Uhr
Mathias Reiter
 
  Ich Robert Johnson  
 

Unter uns: Dieses Stück gewann gerade eben einen Preis beim Wettbewerb der Societe Suisse des auteurs!

Und jetzt wird es bei uns gezeigt!

Wir freuen uns.

Die Rolling Stones, Eric Clapton, die Blues Brothers und viele mehr kamen nicht an ihm vorbei, an Robert Johnson, dem jungen Mann aus dem Mississippi Delta der 30er Jahre.

"Ich war in meinem Element, ich hatte nichts und gab alles."

Keiner hat so viele Musiker inspiriert und keiner wurde so viel nachgespielt wie er.

Mathias Reiter ist Robert Johnson.

Und während Robert Johnson aus seinem intensiven Leben erzählt, uns von seinen Plänen berichtet und seine Musik spielt, während wir miterleben, wie er die Scheunen in Tanzlokale verwandelt und wie sich die Plantagenarbeiter der Musik und der Lebensfreude hingeben, in einem Leben von dem sie nichts zu erwarten haben als harte Arbeit, während das Leben in Mississippi für uns lebendig wird, weiss sein Mörder schon längst, dass es sein letzter Tag sein wird.

Mit nur 27 Jahren stirbt Robert Johnson. Er hinterlässt ein Leben wie ein Blues. Spannend, sinnlich, mitreissend, unverblümt.

Nicht verpassen! Ein musikalischer Theaterabend der Extraklasse.

Von und mit Mathias Reiter. Regie: Dominik Günther.
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7.12. bis 9.12.17, um 20:00 Uhr *** Premiere
AVA POEM PUNK
 
  COURAGE  
 

Es ist Sendeschluss, und eigentlich müsste Ruth Schwegler ein Interview führen - doch der Professor, der über Mut und Zivilcourage hätte sprechen sollen, lässt sich nicht blicken. Zuviel Mut könne einen umbringen, hat er mal gesagt. Beim Zusammenräumen fällt Ruth der Text "The History of Grains" von Gianni Skaragas in die Hände - einem griechischen Autor der zeitgenössischen Weltliteratur. Sie findet auch eine fragmentarische Hörspielaufzeichnung mit Texten von Tatjana Werik, einer in Bern lebenden Ukrainerin, und von Ivana Radmilovic, einer Zürcherin mit montenegrischen Wurzeln.

Neben der Interviewerin sind die Studiomusiker Andrea Milova und David Cielbala noch anwesend, ebenso die irakische Putzfrau Faten. Als Ruth den Text von Gianni Skaragas vorzutragen beginnt, lässt sich die zufällige kleine Runde inspirieren.

Was hier entsteht, erinnert an eine Komposition - Dirigentin, 1. Geige, Orchester - unterstützt vom Einsatz des Besens. Still wird es, wenn Faten zum Tee bittet und von ihrer Flucht zu erzählen beginnt. Froh sind wir und dankbar, dass sie angekommen ist bei uns.

Nicht ein Professor, sondern verschiedene Stimmen aus aller Welt erzählen uns Geschichten über die unterschiedlichen Facetten von Mut in ihrem Leben. Sie lassen uns kurz innehalten und stellen uns leise Fragen, die wir mit uns nach Hause tragen.

Mit: Andrea Milova, David Cielbala und Faten Alabbas. Angaben zu ihrer Musik www.reverbnation.com
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14.12. bis 16.12.17, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
Florian Mayer (Dresden)
 
  N.N. und Paganini - Kunst ohne Wahnsinn?!  
 

Niccolò Paganini - eine der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten, die es je gegeben hat.

N.N. - ein Ausnahmekünstler und ein Monster.

Beide sind sie eine Figur der höchsten Weihen und der tiefsten Tragik. Kosmopoliten des Zwiespaltes. Menschenfänger und Eingesperrte. Wahre Vertreter des Guten und Schönen, des Schlechten und Hässlichen. Oberfläche und Abgrund. Das Zündeln mit Ruhm und Sehnsüchten. Das Märchen und die Realität.

Paganini - der Verwalter violintechnischer Taschenspielereien, der Notenzahlmeister, der Trickser, der Hexer.

N.N. - das Monstrum im normalen Leben, das Biest auf der Bühne und der Engel unter der Theaterkuppel. Verkünder himmlischer Sphären und höllischer Entbehrungen. Sinngetrieben, wahnwitzig und irrlichternd.

Der Dresdner Geiger Florian Mayer stellt sich, in Wort und Ton fabulierend, auf sehr persönliche Weise in Musik, Text und Dramaturgie der Frage, wie unfassbar und teuflisch die grossen Meister wirklich waren und noch sind. Nicht verpassen!
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24.12.2017
Keller62
 
  Frohe Weihnachten und ein gutes 2018!  
 

Wir danken. Für die Treue und für das Herz. Es macht Spass mit euch. Ohne euch gäbe es gar kein Theater. Danke. Habt eine schöne Weihnachtszeit und rutscht gut ins 2018. Wir wünschen euch viel Liebe, viel Schnee, gute Menschen, viele Geschenke, viel Freude, gute Gesundheit und gute Nerven für den ganzen Unsinn, was so um uns herum passiert. Peace! Geniesst Weihnachten, sie sind was tolles! Ja, das wünschen wir euch. Und uns wünschen wir viel Schnee, und dass ihr 2018 wieder kommt. Ihr seid unser Publikum. Und wisst ihr was, weisst du was, du Publikum, wir haben dich lieb.

Ach, und wenn ihr was schenken wollt. Hier geht's weiter.

 

 
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12.1.18, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
ZHdK
 
  Abschlussprüfung Aufführung Studierende Klasse Schulmusik/ZHdK  
 

Wie es die Tradition so will, die nächsten Abschlussaufführungen der ZHdK stehen uns bevor. Wir freuen uns. Und drücken die Daumen.
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18.1. bis 20.1. und 25.1. bis 27.1.18, um 20:00 Uhr *** Premiere
René Peier / Stephen Tree
 
  DER ARME MANN IM TOCKENBURG  
 

Neunzig Minuten mit Ulrich Bräker (1735 - 1798), seinen Lebens- und Liebesgeschichten, Ansichten, Abenteuern und Überlegungen.

Ein armer Garnhändler aus dem Toggenburg, der "sich sein bisschen Lesen und Schreiben selber beigebracht", wendet sich über eine Distanz von zweihundert Jahren an seine "Nachkömmlinge", um ihnen zu vermitteln, wie er sich durch Denken und Selbstreflexion mit seinen schwierigen Lebensumständen versöhnt und den stolzen Platz im literarischen Parnass seiner Zeit erarbeitet hat, den er bis heute einnimmt.

René Peier und Stephen Tree, die im "Keller62" mit Samuel Becketts "Letztem Band" einen Überraschungserfolg erspielt haben, wenden sich nun aufs Neue ihrem 1987 am Schauspielhauskeller Zürich erarbeiteten Bräker-Projekt zu: Ein grossartiges Stück Prosa, das Peier in den fürchterlichen, verzweifelt komischen und absurden Nuancen so umzusetzen weiss, dass man's als tönendes Bild vor sich zu sehen glaubt (Christoph Kuhn, Tages Anzeiger, über die Uraufführung).
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30.1.18, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
Lukas Meister (Berlin)
 
  Lukas Meister live  
 

Liedermacher Lukas Meister macht Gitarrenpop gegen die Resignation - wortgewandt, facettenreich, Kopfkino.

Denn das Leben ist voller absurder Situationen - meistens kann man daran nicht viel ändern, aber selten hat Aussichtslosigkeit so viel Spaß gemacht.

Der Exilfreiburger und Wahlberliner bettet Lebensfreude und Melancholie in warme Klänge und erzählt dabei von Momenten, die jeder kennt, mit Worten, die einem so nicht eingefallen wären.

Inspiriert ist diese Musik vom Alltäglichen, von den Verlorenheitsgefühlen einer Generation und von der Liebe zur Sprache. Wer hier keinen Ohrwurm bekommt, hat vermutlich keine Ohren.

Nach einer ganzjährigen Tournee als Begleitmusiker und Support für Sarah Lesch, mit über 80 Konzerten im Jahr 2017, geht Lukas Meister im neuen Jahr für zwei Monate auf ausgedehnte Solo-Tour, auf der ihn Multitalent Matthias Kasparick an Tasten und Kontrabass begleitet.

Das Live-Programm setzt sich zusammen aus Songs vom Debutalbum "Wanderjahre", dem Nachfolger "Gold · Zeit · Raketen" und zahlreichen brandneuen Stücken, die ungestüm nach Bühne dürsten.

Mit seinem neuen Album "Gold-Zeit-Raketen" reiht er sich in die führende Riege deutscher Singer-Songwriter ein. - BR 2 // Diese poppige Version von ClickClickDecker mit nachvollziehbareren Texten ist wunderbar uneitle Singer/Songwriter-Kunst, und die Textzeile "Sag, worüber willst du reden, wohin willst du mit mir gehen? St. Pauli führt zur Halbzeit durch ein Tor von Werder Bremen" werde ich sicher so schnell nicht wieder los. - Intro Er ist kein Hannes Wader, kein Reinhard Mey. Warum auch? Die gibt's ja schon. Eher so der Farin Urlaub ohne Verzerrer. - Amusio.

Eine Reservation wird empfohlen.
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2.2. bis 3.2.18, um 20:00 Uhr *** Premiere
DAS KALKÜL
 
  NORA - Eine Statistik  
 

Ibsens Nora verlässt ihren Mann Torvald. entgegen aller gesellschaftlichen Überzeugung. Und beginnt damit eine Debatte über Genderrollen.

Was macht Nora heute, 140 Jahre nach Ibsen?

In vielen Bereichen ist Sexismus ein Teil des Lebens. Noch immer verdienen Frauen für dieselbe Arbeit weniger als Männer, Führungspositionen werden mehrheitlich von Männern besetzt und die Rollenverteilung im Haushalt und der Familie ist immer noch patriarchal strukturiert.

In diesem Stück wird dieser Ungerechtigkeit auf den Zahn gefühlt. Wie oft sind wir sexistisch im Alltag? Wie prägt die Jahrhunderte lang vorherrschende Meinung uns heute noch? Was ist weiblich, was ist männlich? Welcher Schaden entsteht durch diese Kategorisierung? Das alles lassen die Schauspieler Nora erkunden. Und damit es nicht genug ist, sie lassen verschiedene Noras zu Wort kommen, geben ihnen die Möglichkeit, sich in einem intimen Rahmen vorzustellen, ihre Ängste und Nöte zu teilen. Gibt es Momente, in denen wir selber noch in Vorstellungen und Vorurteilen gefangen sind?

In einer jungen und frechen Inszenierung werden wir es erfahren. Mit Stefania Burla, Britta Güntert, Elias Reichert und Jacob Steiner.
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6.2. bis 7.2.18, um 20:00 Uhr *** Premiere
Markus Keller und Hans Gysi
 
  "Winnetou und die Nuggets" von Dr. Karl May  
 

Endlich! Ein unbekanntes Abenteuer von Winnetou & Old Shatterhand!!

Auf ihrem Ritt zurück von der Herbstbüffeljagd begegnen Winnetou und Old Shatterhand zwei Goldschürfern, die ihre Nuggets bei sich tragen. Doch die zwei Halunken Grinder und Slack haben es auf diese Nuggets abgesehen. Winnetou ahnt Schlimmes. Und so kommt es auch. Die zwei Helden vermögen das Unheil nicht abzuwenden. Die armen Goldsucher werden hinterhältig ausgeraubt und ermordet. Und auf Fort Hillock wird die Freveltat Winnetou und Old Shatterhand in die Schuhe geschoben.

Ein echtes "Amerikanisches Doppelduell" in einer Baracke soll für Klarheit sorgen. Doch dann kommt unerwartet ein unbarmherziger, orkanartiger Wintersturm auf: der Blizzard! Er bringt den Schuppen zum Einsturz und eine bittere Gerechtigkeit mit.

Karl May hat diese Kurzgeschichte unter dem Titel "Ein amerikanisches Doppelduell" als Reisebericht 1897 im "Einsiedler Marienkalender" veröffentlicht.

Einmal mehr outet er sich als Old Shatterhand und Blutsbruder von Winnetou, mit dem er in den Weiten der Prärie für Gerechtigkeit sorgt.

Und doch. Karl May konnte schreiben. In den Bildern der Landschaft, in den Charaktere und in den dramatischen Situationen zeigt sich Karls May's grosse Erzählkunst.

Markus Keller und Hans Gysi entführen uns mit Soundtrack und Geräuschspur in die Welt von Winnetou und Old Shatterhand zurück und in die eigene Kindheit…

Endlich! - können wir da nur sagen.

Wir freuen uns sehr! Reserviert rechtzeitig.
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8.2.18, um 20:00 Uhr *** Premiere
Schmid-Kunz / Göddemeyer / Barone
 
  Ach wenn mir's nur gruselte  
 

Ein schauerlich-schöner Abend mit Volksmärchen und Balladen.

Deren Titel? Der Tanz mit den Feen. Die Skelettfrau. Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen. Das Gespenstermahl. 3 morbide Liedchen. Geisterleben. Herr Oluf. Der Mutter Geist. Von Carl Loewe (1796-1869) und George Butterworth (1885-1916). Noch Fragen?

Frech und melancholisch, zum Lachen und zum Schaudern. Musikalisch.

Und mit Kerzenlicht!
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