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26.10. bis 27.10.17, um 20:00 Uhr *** Zürcher Premiere
Lafrenz / Kallfass / Creutzburg
 
  Hamlet stirbt... und geht danach Spaghetti essen  
 

Zum ersten Mal kommt Bernd Lafrenz nicht mit einem seiner Shakespeare-Stücke in den Keller62. Aber irgendwie doch. Lest selbst.

Denn die Kritik schreibt: Die Geburt eines Klassikers. ...Die Zuschauer waren eingeladen als Zuschauer einer Generalprobe, die Geburt einer Hamlet- Interpretation zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen eines Theaterbetreibs zu werfen.... Die 3 Schauspieler Bernd Lafrenz, Christine Kallfaß und Olaf Creutzburg verhandeln, verteilt auf 17 Rollen, die Befindlichkeiten von Intendant, Regisseur, Schauspielern, Technikern, Publikumsvertretern, Presse, Feuerwehr u.a. Klar, dass es hoch hergeht. Übertreibung und Grobkörnigkeit sind Mittel dieser Satire, der man anmerkt, dass die Stückeschreiber sich in der Materie auskennen. Umso wichtiger, dass die Darsteller präzise agieren, ein Gespür für das richtige Timing haben und schnell die Rollen wechseln können....

Wir freuen uns auf das Gastspiel!
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3.11. bis 4.11.17, um 20:00 Uhr *** Zürcher Premiere
Anna Wild
 
  Männer und andere Wahrheiten  
 

ACHTUNG:
Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft.


Ein amüsanter Abend über die Vor- und Nachteile des Singledaseins mit Musik von F. Hollaender, G. Kreisler, O. Reutter.

Anna Wild ist kleptomanisch, liebt Kreuzworträtsel und hat Sexappeal. Und so macht sie sich gemeinsam mit Ihrem Pianisten Caspar Dechmann auf die Suche nach dem göttlichen Mann.

Doch gibt es für die leidenschaftliche Anna überhaupt ein passendes Pendant?

Temporeich, frech, melancholisch und herrlich selbstironisch chansoniert Anna Wild mit umwerfendem Charme über menschlische Schwächen, Sehnsüchte und Träume und so mancher Zuschauer wird sich darin wiedererkennen.

Anna Wild lässt niemand gleichgültig, sie berührt, sie verzückt und sie hinterlässt allerbeste Laune.

Anna Wild, Gesang. Caspar Dechmann, Klavier.


ACHTUNG:
Beide Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

 
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10.11. bis 11.11.17, um 20:00 Uhr *** Premiere
Compagnia Grande Giro / Europäisches Theaterinstitut Berlin
 
  Fremde  
 

Jeder Zug, der vorbei kommt, nimmt ein Stück meines Herzens mit. Er flüstert mir zu, wegzugehen. Und dann halte ich an. Und spüre wie sich die Tränen sammeln.

Fremde ist ein Bewegungstheater Solo, welches sich mit den Begriffen Heimat und Fremde beschäftigt.

Die Heimat: Ein geografischer beziehungsweise ideologischer Ort, mit dem man auf besondere Art verbunden ist oder ein kultureller Bezugspunkt.

Die Fremde: Etwas Unerforschtes, fern der Heimat. Ein Fremder zu sein, sich fremd zu fühlen, beschreibt die Unsicherheit, in die man an (un)bekannten Orten manchmal gerät.

Mit: Lea Lechler. Szenische Realisation: Daniele Bianco.
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16.11. bis 18.11.17, um 20:00 Uhr *** Zürcher Premiere
Morosowa / Mushtakoff / Morosow
 
  Lew Tolstoj und die Liebe  
 

Der grosse Romancier Lew Tolstoj lebte teils in Moskau mit seiner Familie und der "hohen" Kultur, teils auf dem Lande mit einfachem Leben und Volksmusik.

Dieser Abend widmet sich dieser Zweiteilung: Zum einen Tolstojs Briefe und "Krieg und Frieden", eine Opernarie aus Prokofieffs Oper "Krieg und Frieden", Gedichte von Schriftstellerfreunden in der Vertonung anderer Freunde, zum anderen russische Volkslieder, vom Opernsänger Igor Morosow gesungen und dem Balalaika-Virtuosen Sergey Mushtakoff begleitet. Das Thema des Abends ist neben Tolstoj auch die Liebe im Allgemeinen.

Die Lieder werden russisch gesungen, die Texte deutsch und teilweise russisch gelesen. Ein zweisprachiger Abend also. Mit viel Romantik obendrein.

Mit Igor Morosow, Sergey Mushtakoff, Angelika-Ditha Morosowa.
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23.11. bis 24.11.17, um 20:00 Uhr
Bernd Lafrenz
 
  Der Sturm von Shakespeare  
 

Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule...

... Seine Shakespeare-Adaptionen holen die grosse Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab... Und bleiben doch dem grossen Meister treu.

Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!

"Der Sturm" in seiner Interpretation ist ein Hochgenuss. Lafrenz, wirblig, flirrend vor Fantasie, mit umwerfender Mimik, erzählt, spielt, lebt das ganze Stück.

Zunächst hält er Zwiesprache mit einem wahrhaft sprechenden Bild Shakespeares - ein mitreissender Einfall... Und man staunt, ist er doch ebenso Vollblutkomödiant wie differenzierter Mime; ist seine körperliche Präsenz ebenso bewundernswert wie seine sprachliche. Und er ist ein Meister darin, ein Werk von Shakespeare auf den Punkt zu bringen...

Regie: Abel Aboualiten. Idee, Text, Spiel: Bernd Lafrenz.
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30.11. bis 2.12.17, um 20:00 Uhr
Mathias Reiter
 
  Ich Robert Johnson  
 

Unter uns: Dieses Stück gewann gerade eben einen Preis beim Wettbewerb der Societe Suisse des auteurs!

Und jetzt wird es bei uns gezeigt!

Wir freuen uns.

Die Rolling Stones, Eric Clapton, die Blues Brothers und viele mehr kamen nicht an ihm vorbei, an Robert Johnson, dem jungen Mann aus dem Mississippi Delta der 30er Jahre.

"Ich war in meinem Element, ich hatte nichts und gab alles."

Keiner hat so viele Musiker inspiriert und keiner wurde so viel nachgespielt wie er.

Mathias Reiter ist Robert Johnson.

Und während Robert Johnson aus seinem intensiven Leben erzählt, uns von seinen Plänen berichtet und seine Musik spielt, während wir miterleben, wie er die Scheunen in Tanzlokale verwandelt und wie sich die Plantagenarbeiter der Musik und der Lebensfreude hingeben, in einem Leben von dem sie nichts zu erwarten haben als harte Arbeit, während das Leben in Mississippi für uns lebendig wird, weiss sein Mörder schon längst, dass es sein letzter Tag sein wird.

Mit nur 27 Jahren stirbt Robert Johnson. Er hinterlässt ein Leben wie ein Blues. Spannend, sinnlich, mitreissend, unverblümt.

Nicht verpassen! Ein musikalischer Theaterabend der Extraklasse.

Von und mit Mathias Reiter. Regie: Dominik Günther.
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7.12. bis 9.12.17, um 20:00 Uhr *** Premiere
AVA POEM PUNK
 
  COURAGE - On Air  
 

Eine Radiostation - eine Reporterin, eine Live-Musikerin, ein Live-Musiker. Sie warten auf ihren Studiogast - ein Wissenschaftler der das Thema Mut untersucht und nun dazu interviewt werden soll. Mut sagt er, stärke die Zusammengehörigkeit und das Immunsystem - in merklich schwierigeren Zeiten könne es überlebenswichtig sein Mut zu beweisen - Mut zu haben könne aber auch tödlich enden. Der Gast verspätet sich - ist nicht erreichbar - doch die Sendung ist on Air und es muss gesendet werden.

Texte die von mutigen Taten, Gedanken und Visionen handeln - Texte aus vergangenen und aktuellen Zeiten - gelesen und interpretiert von der Schauspielerin Ruth Schwegler - begleitet, durchwirkt und umhüllt von der zauberhaften, eigens dafür komponierten Musik - eine Reise in den Süden der Seele.

Mit: Ruth Schwegler und mit den Musikern Andrea Milova und David Cielbala. Angaben zu ihrer Musik www.reverbnation.com
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14.12. bis 16.12.17, um 20:00 Uhr ***Zürcher Premiere
Florian Mayer (Dresden)
 
  N.N. und Paganini - Kunst ohne Wahnsinn?!  
 

Niccolò Paganini - eine der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten, die es je gegeben hat.

N.N. - ein Ausnahmekünstler und ein Monster.

Beide sind sie eine Figur der höchsten Weihen und der tiefsten Tragik. Kosmopoliten des Zwiespaltes. Menschenfänger und Eingesperrte. Wahre Vertreter des Guten und Schönen, des Schlechten und Hässlichen. Oberfläche und Abgrund. Das Zündeln mit Ruhm und Sehnsüchten. Das Märchen und die Realität.

Paganini - der Verwalter violintechnischer Taschenspielereien, der Notenzahlmeister, der Trickser, der Hexer.

N.N. - das Monstrum im normalen Leben, das Biest auf der Bühne und der Engel unter der Theaterkuppel. Verkünder himmlischer Sphären und höllischer Entbehrungen. Sinngetrieben, wahnwitzig und irrlichternd.

Der Dresdner Geiger Florian Mayer stellt sich, in Wort und Ton fabulierend, auf sehr persönliche Weise in Musik, Text und Dramaturgie der Frage, wie unfassbar und teuflisch die grossen Meister wirklich waren und noch sind. Nicht verpassen!
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