Archiv

Ab ins Archiv!

2022

UND SINGT EWIGE LIEDER

Anna Zepnick Böhm & Co.

Zürcher Premiere

Donnerstag, 13. Januar 2022

Lyrik? Oh Gott, nein danke... Oder vielleicht doch? An diesem Abend kann man Sprache sehen, Bewegung hören und Klang lesen. Den Raum schmecken, Worte tasten und riechen - ja, was? Bühnenstaub? Denkschweiss? Gedichte sind in sinnlichem Gewand zu erleben, und das jeden Abend ganz neu.

Zwei Schauspieler, zwei Musiker, eine Bühne. Ein Klavier, zwei Gitarren, vier Stimmen. Improvisation. Poesie, pralles Leben, Humor, Angst, Wünsche. Zerfall, Gescheitertes, Märchen und Lust. Lust. An allem.

UND SINGT EWIGE LIEDER ist die Bühnenfassung des gleichnamigen Lyrik-Hörbuchs von Anna Zepnick Böhm. Es widmet sich Facetten des Lebens, die jeder Mensch kennt: das Kindsein, die Liebe in ihrer Schönheit und Qual, die Angst vorm Älterwerden, das Zerfallen von Beziehung oder Familie, das Erinnern und das Eingebettetsein in Natur, Umgebung und Gesellschaft. Die Gedichte treffen auf Leib und Stimme, auf Musik, Geräusche, Bewegung. Sie werden gleichsam körperlich erfahrbar, heben ab vom trockenen Papier, kriechen aus den Lautsprechern, werden angreifbar und greifen an. Wir improvisieren, und deshalb wird jeder unserer Abende ein ganz eigenes Gesicht haben. Wer nicht gern Gedichte liest, kann sie hier erleben und sich erfassen lassen.

Oder die Augen schließen und ... ?

Mit: Anna Zepnick Böhm (Text, p, perc, voc), Frieder Zimmermann (git, electronics, voc), Oda Pretzschner (Schauspiel), Thomas Stecher (Schauspiel).

Shakespeare: HAMLET

Bernd Lafrenz

Freitag, 14. Januar 2022

Für alle, die Bernd Lafrenz kennen, erübrigt sich jedes Wort. Für alle anderen: Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule...

 

Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!

Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell Arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phänomenalen Bühnenpräsenz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit 23 Jahren. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin).

 

Was sich da auf der Bühne tut, ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht Stuttgarter Zeitung). Bernd Lafrenz gibt den Hamlet mit all seinem Zauber und in allen Facetten.

Diabelli

Michael Scheid

Freitag, 21. Januar 2022

Donnerstag, 20. Januar 2022

Mittwoch, 19. Januar 2022

"Diabelli", das ist das Vermächtnis, der letzte Auftritt eines Bühnenillusionisten, dem vor lauter Tricks und Sensationen das eigene Ich abhandengekommen ist. "Diabelli" ist ein Werk voll aberwitziger Einfälle, wortgewaltiger Täuschungen und beredter Enthüllungen über einen Mann, der sich an seinem letzten Kunststück versucht: der spektakulären Inszenierung des eigenen Verschwindens.

Über die Treue zu Burgers verwinkeltem und von Kunstwörtern gespicktem Text von 1979 kann man nur staunen. Michael Scheid hat die Gabe, diese Sätze zu sprechen – und dazu auch noch zu zaubern. «Glissieren, Palmieren, Filieren, Eskamotieren, Forcieren, Voltieren»: Mit grossen Handbewegungen stopft er die Wörter in den leeren Kegel, bis unten eine rote Kugel herausschaut. Schnelle Finger hat der Mann, aber auch eine flinke Zunge. «Winkelparliererei.» Doch jedes Wort ist mehr Täuschung als Enthüllung. Eine perfekte Illusion.

Mit Michael Scheid. Regie: Johannes Peyer

Du könntest was anfangen

Lea Gottheil

Zürcher Premiere

Freitag, 28. Januar 2022

Donnerstag, 27. Januar 2022

Mittwoch, 26. Januar 2022

Lea Gottheil und ihre Bariton Ukulele. Und ein Liederabend dazu. Denn eine alte Bekannte kehrt in den Keller62 zurück. Wir freuen uns sehr!

Zum Programm: Oh chumm mit! Mir mached eus öppis vor, tüend de Gliiche, wie alles no vor eus wär… Säg, gits würkli kei Salbi, kei Formle und keis Chrut, wo irgendwo imene Schatte degäge gwachse isch? Denn dein Herz ist ein Strassenmusikant, das hat alles, alles unbenannt. Din Wolfspelz passt guet zu minere bleiche Hüehnerhuut. Und de Fernseh vo de Frau Fälder isch wieder mal z'luut.

Leise Töne, von leichten Vibrationen bis hin zu ernsthaften Erschütterungen. Mit dem Überraschungsgast Aurélie Aurélamente. Von und mit Lea Gottheil. 

DICHTER ZWISCHEN STRAFLAGER UND ROULETTE

Heiko Strech - Berit Griebenow - Macha Soukenik

Mittwoch, 09. Februar 2022

Eine Dialog-Lesung mit Kommentar zu Dostojewskijs 200. Geburtstag.

Leidenschaft, Leid, Liebe, Liebesleid, Gut und Böse, Tod, Mord – ewige Themen der Dichtung. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) gehört wie Shakespeare zu den Titanen der Literatur. Weit wirkt er bis ins Heute. In 170 Sprachen. Sein Riesenwerk schuf der Dichter extrem belastet von aussen und innen. Zudem Epileptiker. Nach einem fast vollstreckten Todesurteil wurde der politische Rebell zu vier Jahren Straflager in Sibirien begnadigt. Seine «Aufzeichnungen aus einem Totenhaus» (1861) nehmen uns unfehlbar mit. Der Roman «Der Spieler» (1867) reflektiert beklemmend des Autors selbstzerstörerische Spielsucht. Seine gleichzeitige Liebessucht zur bös kapriziösen Polina baut er ebenfalls ein. Erst mit 51 Jahren löste er sich vom Roulette. Seine erste Ehe mit Marja war nicht glücklich. Seine zweite Frau Anna wird «ein Glück und Segen!». Im Roman «Der Idiot» (1868) schuf er mit dem Fürsten Myschkin einen Christus-Nachfolger. In «Die Brüder Karamasow» (1878-1880), einem «Kriminalroman» mit ungeheurem Tiefgang, gibt er in Iwan und Ajoscha der eigenen Gottferne und Gottsuche unvergessliche Gestalt. Und seinen Leidenschaften im ausschweifenden dritten Bruder Dimitri.

Es lesen Heiko Strech (Konzept/Text) und Berit Griebenow. Gitarre: Macha Soukenik.

Theussl singt Hirsch - Ein dunkelgraues Jubiläumskonzert

Christoph Theussl

Schweizer Premiere

Mittwoch, 02. März 2022

Theussl is back! Nach langer Zeit wieder bei uns im Keller62. Wir sind überglücklich. Und dann noch mit den Liedern von Ludwig Hirsch!  

Im November jährt sich der Todestag des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch zum zehnten Mal. Für den noch lebenden Liedermacher Christoph Theussl ist das Anlass, an das Werk Ludwig Hirschs zu erinnern. Von blutrünstig-morbid über zartbitter-humorvoll bis melancholisch-versöhnlich erstreckt sich das Specktrum der Reisen, auf die sich die Charaktere in Hirschs Liedern begeben. Seit Jahrzehnten begleiteten und inspirierten diese musikalischen Geschichten Theussl zu seinen eigenen Nummern. Die Tradition ist die gleiche, die Herkunft eine ähnliche, nur die Zeit war eine andere. Als Theussl begonnen hat Lieder zu schreiben und diese öffentlich vorzutragen, war Hirsch schon fast am Ende seiner Reise angelangt. Schade eigentlich, dass sie sich nie begegnet sind.

Zum ersten Mal interpretiert Theussl einen ganzen Abend lang Lieder, die er nicht selber geschrieben hat. Hoffentlich werden sie noch oft gesungen. So wie vom Meister selbst wirds nicht gelingen. Aber die Lieder für sich sind grossartig genug, um auch ohne ihren Erschaffer die notwendige Wirkung erzielen zu können. Da sind wir mehr als als sicher! Und freuen uns sehr, denn Christoph Theussl is back! 


Christoph Theussl ist gebürtiger Steirer und lebt heute in München. Er arbeitet als Liedermacher, Schauspieler, Musikkabarettist, und Lesebühnenautor.
Er ist Preisträger des Förderpreises der Liederbestenliste 2014, sowie des Förderpreises der Hanns Seidel-Stiftung 2015 und Stammmitglied der Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“. Unter dem berliner Plattenlabel "Periplaneta" hat er bisher zwei Alben veröffentlich ("Antilogie I", 2010 und "Endlich - Lieder für alle, die noch leben", 2014). Das neueste Album ANTIROMANTIKA kommt Winter 2021 heraus.
Hier kann die CD bestellt werden.  


www.theussl.de

DA - LI

Davide Gagliardi

Zürcher Premiere

Freitag, 04. März 2022

Donnerstag, 03. März 2022

Ein Mann zieht um. Es ist sein x-ter Umzug. Wir wissen nicht, wieso er umzieht, aber dass er, jedes Mal, wenn er es tut, die Gelegenheit ergreift, sich von allem zu entledigen, was bis zu diesem Moment wichtig, aber nun unnötig geworden war.

Aber da ist ein Poster, eine Reproduktion eines Bildes von Salvador Dalì, «Weiches Selbstbildnis mit gebratenem Speck», welches, obwohl schon lange von den Wänden entfernt – eigentlich wurde es noch nie aufgehängt – und auch schon vergilbt und ramponiert, also eigentlich «zum entsorgen bestimmt», unsere Hauptfigur mit etwas konfrontiert, was offensichtlich noch nicht überwunden ist, was sein Bewusstsein noch nicht verarbeitet hat.

Kann man in einem Theaterstück über die Gefühle sprechen, welche ein Kunstwerk in uns weckt? Kann man, ohne in allgemeine Schwafelei zu verfallen, definieren, welche Bedeutung die Kunst in unserem Leben einnimmt? Kann man, ohne psychoanalytisch abzuschweifen, erzählen, wie alles – so wie in unserem Fall – von einem Bild von Dalì ausgehen kann?

Licht und Ton: Vincenzo Vecchione. Kostüme: Deborah Erin Parini. Mit Davide Gagliardi. Text und Regie: Egidia Bruno.

Solidaritätsabend Ukraine

Keller62

Schweizer Premiere

Mittwoch, 16. März 2022

Wir möchten die Menschen in der Ukraine unterstützen und wir möchten ein Zeichen gegen den Krieg setzen. Alle Einnahmen werden vollumfänglich an die Ukraine gespendet.

Ein literarisch-musikalischer Abend. 

Mit Oleksandra Fedosova (Violine), Olga Kharchenko (Gesang), Alina Shevchenko (Klavier), Sviatoslava Luchenko (Bandura) und mit Texten von Andrij Kurkow, gelesen von Daniel Ludwig.

Es gibt einen Büchertisch der Buchhandlung «Caligramme» mit Büchern ukrainischer AutorInnen..

Dank geht an alle Beteilgte, den Diogenes Verlag und die Buchhandlung www.calligramme.ch.

Eine Stunde der Liebe

Becker / Götzinger / Peier / Held

Premiere

Samstag, 26. März 2022

Freitag, 25. März 2022

Donnerstag, 24. März 2022

Freitag, 18. März 2022

Donnerstag, 17. März 2022

Dienstag, 15. März 2022

Samstag, 12. März 2022

Freitag, 11. März 2022

Donnerstag, 10. März 2022

 

Eine Frau trifft einen Mann. Wie viel Zeit bleibt ihnen für ihre Liebe? Eine Ewigkeit oder nur ein paar Augenblicke? Die Liebenden Ela und El müssen sich einem aufregenden Kampf gegen die gnadenlose Zeit stellen. Und dann ist da noch jemand...

 

Ein zerbrechliches Theaterstück des Tschechen Josef Topol, in dem sich die Protagonisten und auch das Publikum oft in einem Traum wähnen. Oder ist alles real? Und erlischt die Liebe, wenn sie in Zeit verwandelt wird?

Eine Stunde der Liebe. Poetisch. Spannend. Aussergewöhnlich.

Mit Laura Sophia Becker, Jonas Götzinger und René Peier. Dramaturgie: Karl von Krollock. Licht: Niels Müller. Regie-Assistenz: Nina Meisser. Produktion: Theater am Rande. Regie: Lubosch Held Hrdina.

Rechte bei Aura-Pont, Prag. 

Abendkasse um 19:30.

Wir sind die Töchter der Erde

Dagmar Loubier

Schweizer Premiere

Dienstag, 29. März 2022

Lyrik indigener Frauen Nordamerikas.

In dieser Lesung kommen die indigenen Frauen Nordamerikas zur Sprache, im eigentlichen Wortsinn: Gedichte aus dem Leben und dem Sein als „Indianerin“ von ca. 1950 bis 2018.

Thematik ist die traditionelle Lebensweise im Einklang mit der Natur, die Gemeinschaft, ihre Spiritualität, die weibliche Identität, aber auch die Problematik des Lebens in den Reservaten, Verlust des Selbst-Bewusstseins der Indigenen.

Auch Partnerschaft und Familie, Gewalt und Missbrauch, das Trauma der Residential Schools, sowie das neue Selbstverständnis indianischer Frauen sind Inhalt der Gedichte.

 Fotos und authentische Musik runden den Leseabend ab.

Der Rest ist Schweigen

Sandra Schüssler / Harald Volker Sommer

Schweizer Premiere

Donnerstag, 31. März 2022

Zwei Clowns in Shakespeares Welt.  

Romeo und Julia, Macht und Intrigen, Tod und Kämpfe um den Thron, Verwechslungen, die dunkle Welt von Macbeth… 


In vielen Spiegelungen und Verwechslungen wandern die beiden Clowns durch das Shakespearsche Labyrinth, verirren sich, werden Gegenspieler und treffen wieder in neuen Rollen aufeinander. Und was für eine dunkle Energie verbirgt sich in der schwarzen Clownsnase? Und wie entwickelt sich „Romeo und Julia“, wenn es plötzlich drauf ankommt, welcher Vogel der richtige war?

In einem Wechselspiel von Witz, Slapstick und dunkler Materie treten wir eine Reise an, die uns bis zum Maestro selbst führen soll. Und wenn wir Glück haben, tauchen gar Rosenkranz und Güldenstern auf. Und „der Rest ist Schweigen“. 

Regie: Harald Volker Sommer

Restposten

Marc Späni

Zürcher Premiere

Freitag, 01. April 2022

Auf die Idee muss man erst mal kommen. Marc Späni ist drauf gekommen. Und so präsentiert er mit «Restposten» auf eine sehr abwechslungsreiche und anregende Art, was von ihm nie publiziert wurde. Eben Restposten. 

Er erzählt aus dem Literaturbetrieb, spielt Jazzsaxofon, zeigt grossformatige Illustrationen, redet in Hörspielen mit, diskutiert mit seinem jungen Ich, oder aber auch mit Sigmund Freud.   

Reisen nach Zürich, Amerika, Asien, bis in eine ferne, digitale Welt, wo das unendliche Leben Wirklichkeit wird, stehen uns bevor. Da sollte Netflix keine Chance haben.

Bodenständig. Religiös. Mysteriös. Wissenschaftlich. Poetisch. Wie Sie wollen. 

Very jazzy!

Olivieri Jazz

Samstag, 02. April 2022

Very Jazzy! Olivieri Jazz. Nach zwei Jahren wieder im Keller62!

Und das sagen die Musiker über ihre Musik: Jazz ist keine reine Musik, es wäre ein Widerspruch in sich. So verstehen auch wir unsere Musik. Sie ist der Tradition, den Wurzeln des Blues verpflichtet, aber ebenso ein Konglomerat unterschiedlichster Stile wie Soul, Funk, Rock oder Latin. Mal unterhalten wir eher aus dem Hintergrund heraus, mal versuchen wir, Grenzen zu sprengen und Formen neu zu gestalten. Immer aber mit dem Ziel, das innerste des Menschen, Körper wie Intellekt, anzusprechen. Und dabei Energien frei zu bekommen. So sind wir zwar im Kern dem Hard- und Neobop sowie dem Latin-Jazz verpflichtet. Vielleicht ist’s eine Generationenfrage. Doch bei aller Treue zu Stil und Form wollen wir stets auf der Suche bleiben nach Neuem, Anderem. Nach Ideen, Energie, Kreativität. Mal sanft und anmutig, mal kräftig und impulsiv. Wir spielen nicht einfach Weltmusik, wir spielen Jazz.

Abendkasse um 19:30.

Shakespeare: Romeo und Julia

Bernd Lafrenz

Donnerstag, 07. April 2022

Mittwoch, 06. April 2022

Durch wenige Requisiten, eine raffinierte Geräuschkulisse und eine geschickte Beleuchtung wird aus der berühmten Tragödie eine mitreissende Klamotte voller Tempo, Witz und Lachattacken. Eine Shakespeare-Aufführung, die ihresgleichen sucht. Und wenn es stimmt, dass Lachen gesund ist, dann müsste es so was wie Lafrenz auf Krankenschein geben: Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule... ... Seine Shakespeare-Adaptionen holen die grosse Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab... Und bleiben doch dem grossen Meister treu. Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!

Idee, Text, Spiel und Regie : Bernd Lafrenz

Abendkasse um 19:30.

Alles muss man selber machen! - Eine Schweizerin wandert ein

Anna Lienhardt

Samstag, 09. April 2022

Freitag, 08. April 2022

Die Schweiz - alle so pünktlich und alle so höflich, alles so sauber, alles so ordentlich und alles so perfekt - Edith hat die Schnauze voll von ihrer tadellosen Heimat - und macht sich auf Sinn- und Selbstsuche jenseits der Alpen, nämlich in ihrer Wahlheimat Berlin. Hier sind alle missmutig und direkt, alles unorganisiert, verschmutzt und luftverpestet - hier kann sie endlich atmen! Doch es prallen Welten aufeinander! Erfrischend politisch inkorrekt nimmt die Kabarettistin Anna Lienhardt nicht nur die Deutsch-Schweizerische Beziehung, sondern gleich die gesamte Völkergemeinschaft mit aufs Korn und portraitiert liebevoll unverfroren und feinsinnig direkt die Doppelmoral und das Scheitern der „Generation Selbstverwirklichung“. Lachen garantiert.

Abendkasse um 19:30.

Glücklich

Michael Ransburg

Schweizer Premiere

Freitag, 06. Mai 2022

Donnerstag, 05. Mai 2022

Mittwoch, 04. Mai 2022

Dienstag, 03. Mai 2022

Samstag, 05. Februar 2022

Freitag, 04. Februar 2022

Donnerstag, 03. Februar 2022

Mittwoch, 02. Februar 2022

Das Glück des Menschen ist, dass alle Menschen die Fähigkeit in sich tragen, glücklich zu sein. Alle. Die Guten und die Schlechten auch. Ist das ungerecht? Herr Glück erzählt von der schlimmsten Zeit seines Lebens, in der er sehr viel Pech hatte. Es geht um Theater, um Mobbing am Arbeitsplatz, Zahnärzte, Alkohol, blaue Hochgeschwindigkeitskühe, Sexismus, die Sportschau, Seifenblasen, den HSV, Wärme-Pflaster, Spitznamen, Existenzangst, Rolex, Schweisshände, Porsche und Blähungen, kurz: ums glücklich sein! Aber wie wird man das? Mit furioser Phantasie, virtuos skurrilem Spiel und phantastisch weisem Humor wagt der Schauspieler Michael Ransburg in seinem ersten Solo die Antwort.

Abendkasse um 19:30.

Der Besuch einer alten Diva

Eleni Haupt / Noam Jenal/ René Peier

Premiere

Samstag, 14. Mai 2022

Freitag, 13. Mai 2022

Donnerstag, 12. Mai 2022

Dienstag, 10. Mai 2022

Später war ich oft mit dem Grossvater im Wald. Wir gingen nebeneinander. Bis auf ein paar Worte sprachen wir nichts. In diesem Schweigen lernte ich schauen und hören und das Atmen des Geistes. Den Geruch des Windes auch. Und den Geschmack von sonnenwarmen Erdbeeren.

Im Reich der Grossmutter hingegen, der Küche, dem Hühner- und dem Schweine-Stall, der Gaststube und dem Extrazimmer, der Pension und der Bügelkammer, regierte der Lärm der Geschäftigkeit. Bevölkert von laut lachenden Gehilfinnen, eleganten Gästen aus der Fremde und einsilbigen Schankgehilfen. Eine babylonische Bühne. Hinter den Kulissen sah ich Grossmutter beim Schlachten ihrer geliebten Hühner zu, roch fasziniert deren Innereien und ass sie danach mit grossem Appetit. (Elisabeth Schnürer)

Ich will dazugehören. Ich will einer von Ihnen sein. Ich will der Beste sein. Ich will bewundert werden. Ich will siegen. Aus: ICH HABE DICH ANDERS GEDACHT von Fritz J. Raddatz

Mit: Eleni Haupt, Noam Jenal. Spielleiter: René Peier. 
Malerei / Bühnenbild: Oskar Rindlisbacher. Kostümberatung: Anne Dietzi. Beleuchtung: Röbi Egli.

Abendkasse um 19:30.

2021

Nora Nora Nora

Grenzgänger Luzern

Zürcher Premiere

Samstag, 20. März 2021

Freitag, 19. März 2021

Donnerstag, 18. März 2021

«Ich muss herauskriegen, wer Recht hat, die Gesellschaft oder ich.» Henrik Ibsen, Nora (Ein Puppenheim). Was Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, wurde in der Corona-Krise angesichts Millionen systemrelevanter Frauen erneut klar: Von einer Gleichstellung sind wir weit entfernt. Wie geht die moderne 1000-Optionen-Gesellschaft mit dieser Erkenntnis um? Was geschieht, wenn Frau Bilanz zieht und einen Neuanfang wagt? « Nora Nora Nora » erforscht das Spannungsfeld zwischen Wohlfühloase, Ohnmacht, Gerechtigkeit und Wertschätzung. Drei Frauen treffen aufeinander und setzen sich mit den eigenen Ansprüchen, Erwartungen und Möglichkeiten auseinander. Die eigene Position, die Beziehungen und die Sicht auf das eigene Leben werden auf die Probe gestellt. Ist die neue Normalität eine Chance für eine neue Rollenverteilung? Was sind wir dafür bereit aufzugeben? Text: Eva Rottmann. Mit Eva Bommer, Kathrin Veith, Fabienne Trüssel. Bühne: Barbara Pfyffer. Licht: Jon Gyr. Regie: Bettina Glaus. Ko-Produktion mit Kleintheater Luzern, Tojo Theater Reitschule Bern, Theater im Burgbachkeller Zug.

Abendkasse um 19:30.

Ich bin keine schwarze Tulpe

Karolina Petrova

Schweizer Premiere

Freitag, 26. März 2021

Donnerstag, 25. März 2021

Erinnerung an die französische Sängerin Barbara. In Texten und in Chansons. So war Barbara: Eine Frau stakst auf die Bühne – ganz in Schwarz – gross, hager, Adlernase. Sie setzt sich ans Klavier, den Blick nach innen gerichtet, als würde das Publikum nicht existieren. Dann ein Summen, das sich wie von selbst in eine Melodie verwandelt, einen Vers, ein Chanson. Sie singt Lieder aus der Tiefe des untrüglichen Erinnerns, Lieder über die Einsamkeit und über die Sehnsucht, die sich immerfort um uns windet. In Frankreich ist die gebürtige Pariserin aus der Reihe der Chanson-Interpreten nicht wegzudenken. „Ich singe mein Leben", sagt Barbara. 1930 als Tochter jüdischer Emigranten in Paris geboren, ist ihre Kindheit geprägt von Verfolgung und Flucht. Früh verlässt sie ihr Elternhaus und begibt sich auf die Suche nach Liebe und Anerkennung. Diese Suche bringt sie nach einer kurzen Ehe zu dem, was sie wirklich liebt: zu ihren Liedern. Mit Karolina Petrova.

Shakespeare: Der Widerspenstigen Zähmung

Bernd Lafrenz & Co.

Donnerstag, 22. April 2021

Mittwoch, 21. April 2021

Die Badische Zeitung schreibt: Nach zwei Stunden ist Schluss mit Alleinsein. Dann ruft Bernd Lafrenz all die Menschen zu sich, die ihm dabei geholfen haben, sein neuestes Shakespeare-Solo auf die Bühne zu bringen. Doch den meisten Applaus bekommt der Freiburger Schauspieler selber, der erneut eine enorme Leistung gezeigt hat. Temporeich und mit einem sicheren Gespür für Timing treibt er die Geschichte voran, die er gemeinsam mit dem Regisseur Abel Aboualiten sehr frei nach Shakespeares Komödie erarbeitet hat. Mit der Routine eines Schauspielers, der seit 27 Jahren sein Publikum unterhält, überrascht und ins Treiben auf der Bühne mit einbezieht, setzt er auf einfache, aber wandlungsfähige Requisiten sowie seine Alleinunterhalter-Qualitäten. Lafrenz improvisiert grosszügig, lässt viel Inhalt weg, setzt uns eine optisch absolut sehenswerte Szene vor, in der Petruchio seine Katharina bei einem Stierkampf in der Arena bändigt. Sie steht stellvertretend für Lafrenz' Entscheidung, mit der „Widerspenstigen Zähmung" erneut ein turbulentes Gauklerstück auf die Bühne zu bringen – das hier mit einem romantischen Finale aufwartet. Wir sagen nur: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ausser vielleicht, dass sich eine Reservation bestimmt lohnt.

Abendkasse um 19:30.

Glücklich

Michael Ransburg

Schweizer Premiere

Samstag, 22. Mai 2021

Freitag, 21. Mai 2021

Donnerstag, 20. Mai 2021

Mittwoch, 19. Mai 2021

Das Glück des Menschen ist, dass alle Menschen die Fähigkeit in sich tragen, glücklich zu sein. Alle. Die Guten und die Schlechten auch. Ist das ungerecht? Herr Glück erzählt von der schlimmsten Zeit seines Lebens, in der er sehr viel Pech hatte. Es geht um Theater, um Mobbing am Arbeitsplatz, Zahnärzte, Alkohol, blaue Hochgeschwindigkeitskühe, Sexismus, die Sportschau, Seifenblasen, den HSV, Wärme-Pflaster, Spitznamen, Existenzangst, Rolex, Schweisshände, Porsche und Blähungen, kurz: ums glücklich sein! Aber wie wird man das? Mit furioser Phantasie, virtuos skurrilem Spiel und phantastisch weisem Humor wagt der Schauspieler Michael Ransburg in seinem ersten Solo die Antwort.

Abendkasse um 19:30.

Kamillas Literaturklub

Samuel Zinsli im Rahmen des «Warmen Mai»

Premiere

Dienstag, 25. Mai 2021

Haben Sie sich auch schon gewünscht, im Literaturclub des Schweizer Fernsehens würden mehr Bücher besprochen, in denen Warmer-Mai-taugliche Themen verhandelt werden? Haben Sie vergeblich versucht, es dort in die exklusive Publikumsrunde zu schaffen? Da können wir Abhilfe schaffen. Kamilla von Arx lädt nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre wieder ein, zu einer Diskussionsrunde über neuere und neuste Bücher – mit lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Charakteren und einem hoffentlich noch weit bunter gemischten Publikum. Mit Christina Caprez, Hannes Rudolph, Martin Zimper und Kamilla von Arx. Moderation: Michi Rüegg.

Abendkasse um 19:30.

Im Bett

Becker / Wirth

Freitag, 04. Juni 2021

Donnerstag, 03. Juni 2021

Mittwoch, 02. Juni 2021

Samstag, 10. April 2021

Freitag, 09. April 2021

Donnerstag, 08. April 2021

Mittwoch, 07. April 2021

Nachts in der Grossstadt. Zwei Fremde und ein Hotelzimmer. Eigentlich wollen sie nur eine berauschte, unverbindliche Nacht miteinander verbringen, doch im Limbo der Anonymität beginnen sie, sich ihre Geschichten zu erzählen und lassen Stück für Stück die Masken fallen. Sie lernen nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst kennen... Und am nächsten Morgen wartet das reale Leben auf die beiden, und das wiegt schwerer als gedacht. IM BETT, nach dem preisgekrönten Drehbuch des chilenischen Autors Matias Bizet, ist die fein skizzierte Geschichte einer Begegnung, ein intimes Kammerspiel und ein Plädoyer fürs Erzählen, Zuhören und fürs Ehrlich sein. Regie: Lisa Violetta Gaß. Dramaturgie: Marion Bott. Spiel: Laura Sophia Becker, Rasmus Max Wirth.

Theaterferien

Keller62

Sonntag, 22. August 2021

Sonntag, 01. August 2021

Samstag, 12. Juni 2021

Die Theaterferien haben angefangen. Und wir organisieren gerade das Weihnachtsprogramm. Verkehrte Welt. Die ganze Saison war leicht verkehrt. Wir bleiben trotzdem dran. Alles wird gut. 

Und bis Weihnachten ist es wirklich nicht mehr weit - nur noch 172 Tage.  

Braut euch in den Ferien einen Links-Sturm zusammen, hier auf der Seite, gegen die Langeweile. Untersucht alles, was nur ein bischen gülden schimmert.
 
Und verpasst den neuen Workshop „Theater-ABC“ nicht. Es muss ja nicht immer nur Yoga und Joggen sein.

Und wir bauen einen neuen Gönnerverein auf. Helft ihr mit? 
 
Und wer Facebook hat, ist bei uns auch im Vorteil. Übrigens: Der alte Keller62-Account wurde uns von FB gelöscht. Ohne Grundangabe. Wir haben über 6 Tausend Abonnenten verloren, und die holen wir uns jetzt wieder zurück. Teilen, liken, weitersagen. Macht ihr mit?
 
Ja, die Ferien. In den Theaterferien werden wir in den Wald gehen. Aber auch den Keller aufpolieren, eine neue Aussenbeleuchtung muss her, die Bühne wird neu gestrichen (Farbe Fiocchi, Farbton OZ, Antrazith matt) , Zuschauerraum renoviert und geupdatet, ein neues Stück vorbereitet (Premiere im Winter), und ganz wichtig, an unserem Transformationsprojekt wird auch weiter gearbeitet, Karl von Krollock macht mit und ganz viele andere, ihr werdet schon sehen, ein labyrinthisches Vergnügen wird es sein. 
 
Aber wie gesagt, zuerst gehen wir in den Wald!  

Geniesst den Sommer und die verdienten Ferien. Bleibt vorsichtig, lustig und tragt das Herz am richtigen Fleck.
 
Und wer noch Fragen hat, der fragt. Das ist fast Pflicht. Wir freuen uns auf euch!
 
Ganz lieb und ganz herzlich und ganz aus dem Keller. Das Leben ist schön.

Der Keller62 



P.S.
Wir zerbrechen uns gerade den Kopf darüber, was im Herbst mit den Corona-Schutzmassnahmen in den Theatern passiert, auch über den Einsatz von Zertifikaten. Wir finden, die Kultur, das Theater gehören allen. Wir finden auch, allen gehört ein gutes Gefühl vermittelt. Alle Menschen im Publikum, auf der Bühne, im Backstagebereich sollen sich sicher und wohl fühlen. Was denkt ihr? Sind Zertifikate eine Lösung? Wir freuen uns über jede Nachricht und jede Meinung. Schreibt uns.    
 

Generalversammlung ZS Ehemalige

ZS Ehemalige

Zürcher Premiere

Donnerstag, 02. September 2021

Seit Jahren finden die ehemaligen Cracks der heutigen Zürcher Studierenden Zeitung den Weg in den Keller62, um ihre Generalversammlung abzuhalten. 
Eine sehr sympathische und interessante Runde. Und ein Grund, auch mal einen Blick in diese Zeitung zu werden. Denn, wer heute eine Tageszeitung aufschlägt, hat gute Chancen, ehemalige ZS-Mitarbeiter wieder zu entdecken. 

Ewig währt am längsten

Duo Himmelweid

Zürcher Premiere

Mittwoch, 08. September 2021

Dienstag, 07. September 2021

Mittwoch, 30. Juni 2021

Dienstag, 29. Juni 2021

Das Duo Himmelweid, bestehend aus Matthias Reinhard-DeRoo und Klaus Estermann, bietet eigene Lieder, Gedichte und alte Waisen aller Art. Klaus Estermann singt, spricht und spielt Gitarre. Matthias Reinhard-DeRoo ist für Kontrabass und Klavier zuständig. Das Duo Himmelweid ist ein ausserspartig entstandenes Duo, das Ergebnis einer jahrelangen Freundschaft, die mit Gregorianik begann. Ihr Programm bietet Lieder und Gedichte aller Art, untermalt mit solider Musik. Inhaltlich steuern sie die kleinen und grossen zeitlosen Themen an; Kochen, Liebe, Wetter. Das Herz und das Hirn werden berührt. Das steht fest. Als Gast werden wir Bodo Krumwiede begrüssen, darüber freuen wir uns sehr.  www.klausestermann.ch

Hommage an Mark Twain

Heiko Strech

Freitag, 10. September 2021

Mark Twain wurde am 30. November 1835 in Florida/Missouri geboren. 1839 zog die Familie nach Hannibal/Missouri – das St.Petersburg der Jugendromane. Twain wurde Wanderdrucker, lernte als Lotse den Mississippi lesen, war dann Goldgräber, Reporter, Reisejournalist – schliesslich Schriftsteller und humoristischer Vortragskünstler. Beides mit riesigem Erfolg. «Tom Sawyers Abenteuer» und «Huckleberrys Finns Abenteuer» machten Twain unsterblich. Bei aller Jugendromantik entfaltet er gerade auch in «Huckleberry Finn» ein grosses gesellschaftskritisches Panorama. Die sozialbrutalen Auswüchse des US-Kapitalismus geisselte Twain stets heftig. Quasi als Fachmann – versuchte er sich doch selber als Unternehmer und Spekulant. Im Spätwerk nahm er immer gnadenloser seine Landsleute aufs Korn. Zur Ölkatastrophe vor dem Mississippi-Delta und zur Finanzkrise später wäre Mark Twain gewiss einiges eingefallen. Leider ist er am 21. April 1910 schon gestorben. Seine Kritik des US-Kapitalismus ist bis heute aktuell. 

Eine Hommage mit Heiko Strech, Berit Griebenow und Macha Soukenik (Musik).

BLENDE:FRAU

Claudia Faes / Gian Rupf

Premiere

Samstag, 18. September 2021

Freitag, 17. September 2021

Donnerstag, 16. September 2021

Samstag, 08. Mai 2021

Freitag, 07. Mai 2021

Donnerstag, 06. Mai 2021

Ein Einfrauenstück von Matthias Dix.

„Keine Panik! Blutflecken machen deinem roten Kleid nichts!“

Eine Frau, 42, das Nachrichtengesicht einer grossen TV-Anstalt. Ihr Leben zwischen Penthouse-Wohnung und harten Nachrichten-Facts. Doch an diesem Tag kommt alles anders. Ein ganzes Leben geirrt? Fake-News? Das Stück oszilliert zwischen den verschiedenen Rollen, den Erwartungen, Ängsten, Träumen… Der Fokus zielt auf Sehnsüchte, Leidenschaften und Niederlagen einer Frau, die dank knallharten Nachrichten-Facts mit einem Realitätsverlust zu kämpfen hat. Und allmählich wächst der Monolog zu einem wahrhaftigen Thriller. Was ist die Wahrheit?

Spiel: Claudia Faes. Regie: Gian Rupf. 

Der Besuch einer alten Diva

Eleni Haupt / Noam Jenal/ René Peier

Premiere

Freitag, 08. Oktober 2021

Donnerstag, 07. Oktober 2021

Mittwoch, 06. Oktober 2021

Samstag, 02. Oktober 2021

Freitag, 01. Oktober 2021

Mittwoch, 29. September 2021

Später war ich oft mit dem Grossvater im Wald. Wir gingen nebeneinander. Bis auf ein paar Worte sprachen wir nichts. In diesem Schweigen lernte ich schauen und hören und das Atmen des Geistes. Den Geruch des Windes auch. Und den Geschmack von sonnenwarmen Erdbeeren.

Im Reich der Grossmutter hingegen, der Küche, dem Hühner- und dem Schweine-Stall, der Gaststube und dem Extrazimmer, der Pension und der Bügelkammer, regierte der Lärm der Geschäftigkeit. Bevölkert von laut lachenden Gehilfinnen, eleganten Gästen aus der Fremde und einsilbigen Schankgehilfen. Eine babylonische Bühne. Hinter den Kulissen sah ich Grossmutter beim Schlachten ihrer geliebten Hühner zu, roch fasziniert deren Innereien und ass sie danach mit grossem Appetit. (Elisabeth Schnürer)

Ich will dazugehören. Ich will einer von Ihnen sein. Ich will der Beste sein. Ich will bewundert werden. Ich will siegen. Aus: ICH HABE DICH ANDERS GEDACHT von Fritz J. Raddatz

Mit: Eleni Haupt, Noam Jenal. Spielleiter: René Peier. 
Malerei / Bühnenbild: Oskar Rindlisbacher. Kostümberatung: Anne Dietzi. Beleuchtung: Röbi Egli.

Abendkasse um 19:30.

Shakespeare: MACBETH

Bernd Lafrenz

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Donnerstag, 24. Juni 2021

Mittwoch, 23. Juni 2021

Bernd Lafrenz ist ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule... In seinen Inszenierungen ist nichts zu viel und nichts zu wenig; der Mann zeigt unglaubliche Präsenz, zaubert aus einem Kostüm tausend andere, haucht in Sekundenschnelle hundert Charakteren Leben ein, ist gerade noch machtgieriger Krieger, dann Hexe, jetzt wieder König. Bernd Lafrenz ist ein König. Sein Reich ist die Zauberbühne, auf der er einen ganz und gar gefangen nimmt...

Und was bleibt von Macbeth, wenn er ihn in der Mangel hatte? Eine Damenhandtasche voller Erkenntnis und die Erinnerung an eine phantastische Stimme. Die Kritik schreibt: ...

Bernd Lafrenz legt eine sagenhafte Interpretation der mittelalterlichen Vorlage hin. In seiner Person werden sie alle lebendig... ein Geniestreich…

Alles muss man selber machen! - Eine Schweizerin wandert ein

Anna Lienhardt

Samstag, 23. Oktober 2021

Freitag, 22. Oktober 2021

Samstag, 04. September 2021

Freitag, 03. September 2021

Freitag, 30. April 2021

Donnerstag, 29. April 2021

Dienstag, 27. April 2021

Die Schweiz - alle so pünktlich und alle so höflich, alles so sauber, alles so ordentlich und alles so perfekt - Edith hat die Schnauze voll von ihrer tadellosen Heimat - und macht sich auf Sinn- und Selbstsuche jenseits der Alpen, nämlich in ihrer Wahlheimat Berlin. Hier sind alle missmutig und direkt, alles unorganisiert, verschmutzt und luftverpestet - hier kann sie endlich atmen! Doch es prallen Welten aufeinander! Erfrischend politisch inkorrekt nimmt die Kabarettistin Anna Lienhardt nicht nur die Deutsch-Schweizerische Beziehung, sondern gleich die gesamte Völkergemeinschaft mit aufs Korn und portraitiert liebevoll unverfroren und feinsinnig direkt die Doppelmoral und das Scheitern der „Generation Selbstverwirklichung“. Lachen garantiert.

Abendkasse um 19:30.

Du könntest was anfangen

Lea Gottheil

Zürcher Premiere

Samstag, 06. November 2021

Freitag, 05. November 2021

Donnerstag, 04. November 2021

Freitag, 18. Juni 2021

Donnerstag, 17. Juni 2021

Mittwoch, 16. Juni 2021

Samstag, 15. Mai 2021

Freitag, 14. Mai 2021

Lea Gottheil und ihre Bariton Ukulele. Und ein Liederabend dazu. Denn eine alte Bekannte kehrt in den Keller62 zurück. Wir freuen uns sehr!

Zum Programm: Oh chumm mit! Mir mached eus öppis vor, tüend de Gliiche, wie alles no vor eus wär… Säg, gits würkli kei Salbi, kei Formle und keis Chrut, wo irgendwo imene Schatte degäge gwachse isch? Denn dein Herz ist ein Strassenmusikant, das hat alles, alles unbenannt. Din Wolfspelz passt guet zu minere bleiche Hüehnerhuut. Und de Fernseh vo de Frau Fälder isch wieder mal z'luut.

Leise Töne, von leichten Vibrationen bis hin zu ernsthaften Erschütterungen. Mit dem Überraschungsgast Aurélie Aurélamente. Von und mit Lea Gottheil. 

Women*'s Perspectives - B O D I E S

GenauSo

Premiere

Samstag, 13. November 2021

Freitag, 12. November 2021

Donnerstag, 11. November 2021

Mittwoch, 10. November 2021

Freitag, 16. April 2021

Mittwoch, 14. April 2021

Ein Theaterabend mit Live-Malerei in drei Teilen - entstanden in einem gemeinsamen Sammelprozess der beteiligten Künstlerinnen, mit eigenen Texten und den Texten anderer Autor*innen.
 

Teil: Women looking at people watching women: über Frauenbilder und -rollen in Theater, Film & Fernsehen, auf und hinter der Bühne oder Kamera

Teil: Women looking at women looking at their bodies: darüber wie es ist oder sein kann, einen weiblichen Körper zu haben, im Spektrum von Body-Positivity und Body-Shaming.

Teil: Women looking at people hurting women: Über sexualisierte physische und psychische Gewalt gegen Menschen mit weiblich gelesenem Körper.
 

Women`s Perspectives zeigt Perspektiven von Frauen auf die drei Themenkomplexe des Abends und verschiedene gesellschaftliche Sichtweisen auf Frauen, ein besonderer Fokus liegt dabei auf Frauen-Körper.

Spiel: Ailin Nolmans, Hanna Eichel, Nadine Richei, Susanne Kunz
Bildende Künstlerinnen: Brigitte Henke / Ruth Righetti
Dramaturgie: Johanna-Maria Raimund

Regie: Dalilah König

Fachspezifische Unterstützung durch Frauenberatung sexuelle Gewalt.

Die Frauenberatung sexuelle Gewalt ist eine vom Kanton Zürich anerkannte Opferhilfe-Beratungsstelle. Sie unterstützt und berät Frauen, die von sexueller und/oder häuslicher Gewalt betroffen sind, sowie ihnen nahestehende Personen und Fachleute. Die Beratungen sind kostenlos und vertraulich. 

https://www.genausotheater.com/

verhedderet

Nina Wägli

Zürcher Premiere

Donnerstag, 18. November 2021

Mittwoch, 17. November 2021

Kabarett - Eine temporeiche Suche auf Umwegen

Nina Wägli versucht sich auf dem politischen Parkett. Der Weg dorthin entpuppt sich als Rutschpartie. Sie nimmt die Abstimmungsvorlagen so gründlich auseinander, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Nach und nach säumen Weisswedelhirsche, Coupe Dänemarks und Boris Johnson den Weg und eröffnen ungeahnte Perspektiven. Und machen es nicht einfacher. Kaum leitet ein Personenleitsystem in die richtigen Bahnen, steht schon die nächste Weggabelung vor der Tür. Oder ist der Mist eh schon gekarrt und alles ist vorherbestimmt?

Nina Wägli eröffnet einen Blick in die Abgründe eines menschlichen ur-helvetischen Problems: der Entscheidung.Viele Umwege und doch fadegrad:

Denn wo ein Wille ist, ist auch eine Wägli! 

Abendkasse um 19:30.

Regie: Krishan Krone

Technik: Sämi Will

Martha reist... aus Üri...

Rita Clara Furger

Zürcher Premiere

Freitag, 26. November 2021

Donnerstag, 25. November 2021

Samstag, 30. Oktober 2021

Freitag, 29. Oktober 2021

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Samstag, 23. Januar 2021

Freitag, 22. Januar 2021

Donnerstag, 21. Januar 2021

Das sechste Solostück von Rita Clara Furger. Theatralische Zusammenarbeit mit Markus Zohner. ...Näbder Chillä verbii... nah bim Bäcker äs Vanillbretli gah postä ... iberä Windgällä und den ad Ostküstä... Venedig lässt Martha aus, da hats ihr zuviel Wasser... Ob iihrä ... ä Himmel voller Delfine... die Lieblingstiere von Jakob… Ihr verstorbener Mann... Gott hab ihn seelig... I iihrä d Hell... Under iihrä... blutti Tschaaggä ... auf Mutter Erde... unbeirrt und unerschrocken folgt sie dem weissen Pferd... oder wie Martha sagen würde äs giit niit wos niit giit... Z Läbä isch härt wienä Härdepfu, wenn dü nä roh isisch... machsch aber äs Fiir... denn... wirds weich siess und heiss wienä... Kuss... Eine Hommage an die Reise durchs Leben.

flügelnüsse und Schädelklopfer

Anne-Marie Kenessey

Zürcher Premiere

Mittwoch, 01. Dezember 2021

Autorenlesung. 

Anne-Marie Kenessey ist eine Wortakrobatin aus Zürich. Mit spielerischer Virtuosität verzaubert sie Alltägliches in Klang, Reim und Wortspiel. 

Das ist kein alltägliches Reden; auch wenn die Verse vielfach von Alltäglichem handeln. Vielmehr werden hier alle Erscheinungen virtuos in Wortkunst verwandelt. (Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung)

Ihr erster Gedichtband Im Fossil versteckt sich das Seepferd vor dir (Edition Isele) erschien 2012. Für ihn wurde sie vom Kanton Zürich ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt sie den Lyrikpreis München für ihre „wortschöpferischen, sprachspielerischen Gedichte, die sich teils experimenteller Sprechweisen bedienen“. 2018 war sie Stipendiatin der Schweizer Stiftung Landis & Gyr in Budapest.

Wir freuen uns, dass sie kommt.  

Endlich wieder echte Poesie im Keller62. Mehr davon!  

Midlife Burnout

Jachen Wehrli

Freitag, 03. Dezember 2021

Donnerstag, 02. Dezember 2021

Donnerstag, 10. Juni 2021

Samstag, 05. Juni 2021

Samstag, 24. April 2021

Freitag, 23. April 2021

Midlife Burnout ist, wenn man(n) zu erschöpft für den zweiten Frühling ist!

Die Kunst des Lebens besteht einerseits darin, in der schwersten Krise den Humor, Kampfgeist und Durchhaltewille nicht zu verlieren.
Burnout, Depression, Midlife Crisis und als Masteraufgabe – Familienvater dreier pubertierender Kinder! Da ist Stimmung garantiert und dies in alle Richtungen. Vom Hoch zum Tief und von Traurigkeit zur Heiterkeit. Situationen, die mancher zu gut kennt.

Mit einer Mischung aus Stand Up Poetry, Comedy-Slam und einem Hauch von Spoken Word Performance werden die alltäglichen Probleme und Situationen eines Ü40 Mannes dargestellt. Die Bühne wird zum Therapiezentrum und der Saal zum Sitzungszimmer der Selbsthilfegruppe für «Midlife Burnout» Opfer! Lass dich überraschen, wie Wortspielerei, Poesie und Erzählungen aus dem Wahnwitz des Lebens, einen etwas anderen Einblick in ein aktuelles und spannendes Tabuthema geben.

Eines ist mir klar geworden: Lachen ist die beste Therapie!

Very jazzy!

Olivieri Jazz

Dienstag, 07. Dezember 2021

Very Jazzy! Olivieri Jazz. Nach zwei Jahren wieder im Keller62!

Und das sagen die Musiker über ihre Musik: Jazz ist keine reine Musik, es wäre ein Widerspruch in sich. So verstehen auch wir unsere Musik. Sie ist der Tradition, den Wurzeln des Blues verpflichtet, aber ebenso ein Konglomerat unterschiedlichster Stile wie Soul, Funk, Rock oder Latin. Mal unterhalten wir eher aus dem Hintergrund heraus, mal versuchen wir, Grenzen zu sprengen und Formen neu zu gestalten. Immer aber mit dem Ziel, das innerste des Menschen, Körper wie Intellekt, anzusprechen. Und dabei Energien frei zu bekommen. So sind wir zwar im Kern dem Hard- und Neobop sowie dem Latin-Jazz verpflichtet. Vielleicht ist’s eine Generationenfrage. Doch bei aller Treue zu Stil und Form wollen wir stets auf der Suche bleiben nach Neuem, Anderem. Nach Ideen, Energie, Kreativität. Mal sanft und anmutig, mal kräftig und impulsiv. Wir spielen nicht einfach Weltmusik, wir spielen Jazz.

Abendkasse um 19:30.

Shakespeare: Was ihr wollt

Bernd Lafrenz

Zürcher Premiere

Freitag, 10. Dezember 2021

Donnerstag, 09. Dezember 2021

Shakespeare und Lafrenz. Jedes Wort stimmt. Und trotzdem weiss man nie, ist es noch Shakespeare, oder schon Comedy.

In den Stücken von Bernd Lafrenz ist nichts zu viel und nichts zu wenig; der Mann zeigt unglaubliche Präsenz, zaubert aus einem Kostüm tausend andere, haucht in Sekundenschnelle hundert Charakteren Leben ein, ist gerade noch machtgieriger Krieger, dann Hexe, jetzt wieder König. Bernd Lafrenz ist ein König und sein Reich ist die Zauberbühne, auf der er einen ganz und gar gefangen nimmt...

Ein heiteres, munteres Spiel um Rollen und vorgetäuschte Identitäten.

Inszenierung: Abel Aboualiten, Paris. 

Bernd Lafrenz erhielt kürzlich den Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg! Wir gratulieren.

Abendkasse um 19:30.

2020

Kulinaritäten

Anna Maria Tschopp und Albert Freuler

Zürcher Premiere

Freitag, 02. Oktober 2020

Mittwoch, 30. September 2020

Dienstag, 29. September 2020

Eine szenische Lesung. Als erfrischende Alternative zu den Kochsendungen im TV servieren AnnaMaria Tschopp und Albert Freuler Delikates aus dem Briefwechsel zwischen Alice Vollenweider, Autorin des Bestsellers «Italiens Provinzen und ihre Küche», und dem Schriftsteller Hugo Loetscher. Zwei geistreiche Geniesser entfalten eine humorvolle Kulturgeschichte der Küche. Und es werden die Küchenfenster weit geöffnet: Denn neben der Beschäftigung mit Kochen und Essen fällt den Briefschreibenden viel an Bezügen zu Geschichte, Kultur und Literatur ein. Der unter dem Titel «Kulinaritäten» publizierte Briefwechsel unterscheidet sich von anderen Kochbüchern nicht zuletzt auch dadurch, dass er mit einem wachen Sinn für Humor geschrieben worden ist. Beide warteten jeweils gespannt auf den Brief des anderen und haben es verstanden, sich geschickt die Bälle zuzuwerfen und gelegentlich auch Fussangeln anzubringen. (in Anlehnung an das Nachwort «Zur Entstehung dieses Buches» von Peter Zimmermann in: Vollenweider A. / Loetscher H. (1991): Kulinaritäten. Ein Briefwechsel über die Kunst und die Kultur der Küche. Diogenes Verlag).

Die Gänsehirtin am Brunnen

Thomas Ott

Zürcher Premiere

Samstag, 24. Oktober 2020

Freitag, 23. Oktober 2020

Aufgeschrieben von den Brüdern Grimm. Ein Märchen für Erwachsene. Das Märchen beim Wort genommen. Ein Versuch allein durch die Sprache hinter die Märchen-Bilder und ihre Entstehung zu sehen. Die verschiedenen Figuren und Welten als Teile unserer ganzen Seele. Nach den Märchen „Die Zwei Brüder“ und „Eisenhans“, die Thomas S. Ott am Schauspielhaus Bochum und Hamburg und München, Zürich, Basel und Winterthur zeigte, verpflichtet er sich nach Jahren wieder einem solchen Text. Unter Menschwerdung verstehe ich den Weg, wie wir durch Krisen zu Selbsterkenntnis kommen können. Einen Weg, der zu den eigenen verborgenen Potentialen, zu innerer Unabhängigkeit, Freiheit und schliesslich zu Empathie und ethisch verantwortungs-vollem Handeln führt. Für Sigmund Freud war dieses Märchen durch das unbegründete Schuldgefühl und den sozialen Rückzug das beispielhafte Symptom der Depression. Für Thomas Ott zeigt es aber auch einen Weg, die Depression zu überwinden.

Midlife Burnout

Jachen Wehrli

Dienstag, 10. November 2020

Dienstag, 06. Oktober 2020

Midlife Burnout ist, wenn man(n) zu erschöpft für den zweiten Frühling ist!

Die Kunst des Lebens besteht einerseits darin, in der schwersten Krise den Humor, Kampfgeist und Durchhaltewille nicht zu verlieren.
Burnout, Depression, Midlife Crisis und als Masteraufgabe – Familienvater dreier pubertierender Kinder! Da ist Stimmung garantiert und dies in alle Richtungen. Vom Hoch zum Tief und von Traurigkeit zur Heiterkeit. Situationen, die mancher zu gut kennt.

Mit einer Mischung aus Stand Up Poetry, Comedy-Slam und einem Hauch von Spoken Word Performance werden die alltäglichen Probleme und Situationen eines Ü40 Mannes dargestellt. Die Bühne wird zum Therapiezentrum und der Saal zum Sitzungszimmer der Selbsthilfegruppe für «Midlife Burnout» Opfer! Lass dich überraschen, wie Wortspielerei, Poesie und Erzählungen aus dem Wahnwitz des Lebens, einen etwas anderen Einblick in ein aktuelles und spannendes Tabuthema geben.

Eines ist mir klar geworden: Lachen ist die beste Therapie!

Shakespeare: Was ihr wollt

Bernd Lafrenz

Zürcher Premiere

Freitag, 13. November 2020

Donnerstag, 12. November 2020

Shakespeare und Lafrenz. Jedes Wort stimmt. Und trotzdem weiss man nie, ist es noch Shakespeare, oder schon Comedy.

In den Stücken von Bernd Lafrenz ist nichts zu viel und nichts zu wenig; der Mann zeigt unglaubliche Präsenz, zaubert aus einem Kostüm tausend andere, haucht in Sekundenschnelle hundert Charakteren Leben ein, ist gerade noch machtgieriger Krieger, dann Hexe, jetzt wieder König. Bernd Lafrenz ist ein König und sein Reich ist die Zauberbühne, auf der er einen ganz und gar gefangen nimmt...

Ein heiteres, munteres Spiel um Rollen und vorgetäuschte Identitäten.

Inszenierung: Abel Aboualiten, Paris. 

Bernd Lafrenz erhielt kürzlich den Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg! Wir gratulieren.

Abendkasse um 19:30.

Keller62 | Rämistrasse 62 | 8001 Zürich