Archiv

Ab ins Archiv!

2021

Martha reist... aus Üri...

Rita Clarta Furger

Zürcher Premiere

Samstag, 23. Januar 2021

Freitag, 22. Januar 2021

Donnerstag, 21. Januar 2021

Das sechste Solostück von Rita Clara Furger. Theatralische Zusammenarbeit mit Markus Zohner. ...Näbder Chillä verbii... nah bim Bäcker äs Vanillbretli gah postä ... iberä Windgällä und den ad Ostküstä... Venedig lässt Martha aus, da hats ihr zuviel Wasser... Ob iihrä ... ä Himmel voller Delfine... die Lieblingstiere von Jakob… Ihr verstorbener Mann... Gott hab ihn seelig... I iihrä d Hell... Under iihrä... blutti Tschaaggä ... auf Mutter Erde... unbeirrt und unerschrocken folgt sie dem weissen Pferd... oder wie Martha sagen würde äs giit niit wos niit giit... Z Läbä isch härt wienä Härdepfu, wenn dü nä roh isisch... machsch aber äs Fiir... denn... wirds weich siess und heiss wienä... Kuss... Eine Hommage an die Reise durchs Leben.

Nora Nora Nora

Grenzgänger Luzern

Zürcher Premiere

Samstag, 20. März 2021

Freitag, 19. März 2021

Donnerstag, 18. März 2021

«Ich muss herauskriegen, wer Recht hat, die Gesellschaft oder ich.» Henrik Ibsen, Nora (Ein Puppenheim). Was Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, wurde in der Corona-Krise angesichts Millionen systemrelevanter Frauen erneut klar: Von einer Gleichstellung sind wir weit entfernt. Wie geht die moderne 1000-Optionen-Gesellschaft mit dieser Erkenntnis um? Was geschieht, wenn Frau Bilanz zieht und einen Neuanfang wagt? « Nora Nora Nora » erforscht das Spannungsfeld zwischen Wohlfühloase, Ohnmacht, Gerechtigkeit und Wertschätzung. Drei Frauen treffen aufeinander und setzen sich mit den eigenen Ansprüchen, Erwartungen und Möglichkeiten auseinander. Die eigene Position, die Beziehungen und die Sicht auf das eigene Leben werden auf die Probe gestellt. Ist die neue Normalität eine Chance für eine neue Rollenverteilung? Was sind wir dafür bereit aufzugeben? Text: Eva Rottmann. Mit Eva Bommer, Kathrin Veith, Fabienne Trüssel. Bühne: Barbara Pfyffer. Licht: Jon Gyr. Regie: Bettina Glaus. Ko-Produktion mit Kleintheater Luzern, Tojo Theater Reitschule Bern, Theater im Burgbachkeller Zug.

Ich bin keine schwarze Tulpe

Karolina Petrova

Schweizer Premiere

Freitag, 26. März 2021

Donnerstag, 25. März 2021

Erinnerung an die französische Sängerin Barbara. In Texten und in Chansons. So war Barbara: Eine Frau stakst auf die Bühne – ganz in Schwarz – gross, hager, Adlernase. Sie setzt sich ans Klavier, den Blick nach innen gerichtet, als würde das Publikum nicht existieren. Dann ein Summen, das sich wie von selbst in eine Melodie verwandelt, einen Vers, ein Chanson. Sie singt Lieder aus der Tiefe des untrüglichen Erinnerns, Lieder über die Einsamkeit und über die Sehnsucht, die sich immerfort um uns windet. In Frankreich ist die gebürtige Pariserin aus der Reihe der Chanson-Interpreten nicht wegzudenken. „Ich singe mein Leben", sagt Barbara. 1930 als Tochter jüdischer Emigranten in Paris geboren, ist ihre Kindheit geprägt von Verfolgung und Flucht. Früh verlässt sie ihr Elternhaus und begibt sich auf die Suche nach Liebe und Anerkennung. Diese Suche bringt sie nach einer kurzen Ehe zu dem, was sie wirklich liebt: zu ihren Liedern. Mit Karolina Petrova.

Women*'s Perspectives - B O D I E S

GenauSo

Premiere

Freitag, 16. April 2021

Mittwoch, 14. April 2021

Ein Theaterabend mit Live-Malerei in drei Teilen - entstanden in einem gemeinsamen Sammelprozess der beteiligten Künstlerinnen, mit eigenen Texten und den Texten anderer Autor*innen.
 

Teil: Women looking at people watching women: über Frauenbilder und -rollen in Theater, Film & Fernsehen, auf und hinter der Bühne oder Kamera

Teil: Women looking at women looking at their bodies: darüber wie es ist oder sein kann, einen weiblichen Körper zu haben, im Spektrum von Body-Positivity und Body-Shaming.

Teil: Women looking at people hurting women: Über sexualisierte physische und psychische Gewalt gegen Menschen mit weiblich gelesenem Körper.
 

Women`s Perspectives zeigt Perspektiven von Frauen auf die drei Themenkomplexe des Abends und verschiedene gesellschaftliche Sichtweisen auf Frauen, ein besonderer Fokus liegt dabei auf Frauen-Körper.

Spiel: Ailin Nolmans, Hanna Eichel, Nadine Richei, Susanne Kunz
Bildende Künstlerinnen: Brigitte Henke / Ruth Righetti
Dramaturgie: Johanna-Maria Raimund
Regie: Dalilah König

https://www.genausotheater.com/

Shakespeare: Der Widerspenstigen Zähmung

Bernd Lafrenz & Co.

Donnerstag, 22. April 2021

Mittwoch, 21. April 2021

Die Badische Zeitung schreibt: Nach zwei Stunden ist Schluss mit Alleinsein. Dann ruft Bernd Lafrenz all die Menschen zu sich, die ihm dabei geholfen haben, sein neuestes Shakespeare-Solo auf die Bühne zu bringen. Doch den meisten Applaus bekommt der Freiburger Schauspieler selber, der erneut eine enorme Leistung gezeigt hat. Temporeich und mit einem sicheren Gespür für Timing treibt er die Geschichte voran, die er gemeinsam mit dem Regisseur Abel Aboualiten sehr frei nach Shakespeares Komödie erarbeitet hat. Mit der Routine eines Schauspielers, der seit 27 Jahren sein Publikum unterhält, überrascht und ins Treiben auf der Bühne mit einbezieht, setzt er auf einfache, aber wandlungsfähige Requisiten sowie seine Alleinunterhalter-Qualitäten. Lafrenz improvisiert grosszügig, lässt viel Inhalt weg, setzt uns eine optisch absolut sehenswerte Szene vor, in der Petruchio seine Katharina bei einem Stierkampf in der Arena bändigt. Sie steht stellvertretend für Lafrenz' Entscheidung, mit der „Widerspenstigen Zähmung" erneut ein turbulentes Gauklerstück auf die Bühne zu bringen – das hier mit einem romantischen Finale aufwartet. Wir sagen nur: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ausser vielleicht, dass sich eine Reservation bestimmt lohnt.

Alles muss man selber machen! - Eine Schweizerin wandert ein

Anna Lienhardt

Zürcher Premiere

Freitag, 30. April 2021

Donnerstag, 29. April 2021

Dienstag, 27. April 2021

Die Schweiz - alle so pünktlich und alle so höflich, alles so sauber, alles so ordentlich und alles so perfekt - Edith hat die Schnauze voll von ihrer tadellosen Heimat - und macht sich auf Sinn- und Selbstsuche jenseits der Alpen, nämlich in ihrer Wahlheimat Berlin. Hier sind alle missmutig und direkt, alles unorganisiert, verschmutzt und luftverpestet - hier kann sie endlich atmen! Doch es prallen Welten aufeinander! Erfrischend politisch inkorrekt nimmt die Kabarettistin Anna Lienhardt nicht nur die Deutsch-Schweizerische Beziehung, sondern gleich die gesamte Völkergemeinschaft mit aufs Korn und portraitiert liebevoll unverfroren und feinsinnig direkt die Doppelmoral und das Scheitern der „Generation Selbstverwirklichung“. Lachen garantiert.

BLENDE:FRAU

Claudia Faes / Gian Rupf

Premiere

Samstag, 08. Mai 2021

Freitag, 07. Mai 2021

Donnerstag, 06. Mai 2021

Ein Einfrauenstück von Matthias Dix.

„Keine Panik! Blutflecken machen deinem roten Kleid nichts!“

Eine Frau, 42, das Nachrichtengesicht einer grossen TV-Anstalt. Ihr Leben zwischen Penthouse-Wohnung und harten Nachrichten-Facts. Doch an diesem Tag kommt alles anders. Ein ganzes Leben geirrt? Fake-News? Das Stück oszilliert zwischen den verschiedenen Rollen, den Erwartungen, Ängsten, Träumen… Der Fokus zielt auf Sehnsüchte, Leidenschaften und Niederlagen einer Frau, die dank knallharten Nachrichten-Facts mit einem Realitätsverlust zu kämpfen hat. Und allmählich wächst der Monolog zu einem wahrhaftigen Thriller. Was ist die Wahrheit?

Spiel: Claudia Faes. Regie: Gian Rupf. 

Du könntest was anfangen

Lea Gottheil

Zürcher Premiere

Samstag, 15. Mai 2021

Freitag, 14. Mai 2021

Lea Gottheil und ihre Bariton Ukulele. Und ein Liederabend dazu. Denn eine alte Bekannte kehrt in den Keller62 zurück. Wir freuen uns sehr!

Zum Programm: Oh chumm mit! Mir mached eus öppis vor, tüend de Gliiche, wie alles no vor eus wär… Säg, gits würkli kei Salbi, kei Formle und keis Chrut, wo irgendwo imene Schatte degäge gwachse isch? Denn dein Herz ist ein Strassenmusikant, das hat alles, alles unbenannt. Din Wolfspelz passt guet zu minere bleiche Hüehnerhuut. Und de Fernseh vo de Frau Fälder isch wieder mal z'luut.

Leise Töne, von leichten Vibrationen bis hin zu ernsthaften Erschütterungen. Mit dem Überraschungsgast Aurélie Aurélamente. Von und mit Lea Gottheil. 

Glücklich

Michael Ransburg

Zürcher Premiere

Samstag, 22. Mai 2021

Freitag, 21. Mai 2021

Donnerstag, 20. Mai 2021

Mittwoch, 19. Mai 2021

Das Glück des Menschen ist, dass alle Menschen die Fähigkeit in sich tragen, glücklich zu sein. Alle. Die Guten und die Schlechten auch. Ist das ungerecht? Herr Glück erzählt von der schlimmsten Zeit seines Lebens, in der er sehr viel Pech hatte. Es geht um Theater, um Mobbing am Arbeitsplatz, Zahnärzte, Alkohol, blaue Hochgeschwindigkeitskühe, Sexismus, die Sportschau, Seifenblasen, den HSV, Wärme-Pflaster, Spitznamen, Existenzangst, Rolex, Schweisshände, Porsche und Blähungen, kurz: ums glücklich sein! Aber wie wird man das? Mit furioser Phantasie, virtuos skurrilem Spiel und phantastisch weisem Humor wagt der Schauspieler Michael Ransburg in seinem ersten Solo die Antwort.

Kamillas Literaturklub

Samuel Zinsli im Rahmen des «Warmen Mai»

Premiere

Dienstag, 25. Mai 2021

Haben Sie sich auch schon gewünscht, im Literaturclub des Schweizer Fernsehens würden mehr Bücher besprochen, in denen Warmer-Mai-taugliche Themen verhandelt werden? Haben Sie vergeblich versucht, es dort in die exklusive Publikumsrunde zu schaffen? Da können wir Abhilfe schaffen. Kamilla von Arx lädt nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre wieder ein, zu einer Diskussionsrunde über neuere und neuste Bücher – mit lesbischen, schwulen, bisexuellen und Trans*-Charakteren und einem hoffentlich noch weit bunter gemischten Publikum. Mit Christina Caprez, Hannes Rudolph, Martin Zimper und Kamilla von Arx. Moderation: Michi Rüegg.

Im Bett

Becker / Wirth

Freitag, 04. Juni 2021

Donnerstag, 03. Juni 2021

Mittwoch, 02. Juni 2021

Samstag, 10. April 2021

Freitag, 09. April 2021

Donnerstag, 08. April 2021

Mittwoch, 07. April 2021

Nachts in der Grossstadt. Zwei Fremde und ein Hotelzimmer. Eigentlich wollen sie nur eine berauschte, unverbindliche Nacht miteinander verbringen, doch im Limbo der Anonymität beginnen sie, sich ihre Geschichten zu erzählen und lassen Stück für Stück die Masken fallen. Sie lernen nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst kennen... Und am nächsten Morgen wartet das reale Leben auf die beiden, und das wiegt schwerer als gedacht. IM BETT, nach dem preisgekrönten Drehbuch des chilenischen Autors Matias Bizet, ist die fein skizzierte Geschichte einer Begegnung, ein intimes Kammerspiel und ein Plädoyer fürs Erzählen, Zuhören und fürs Ehrlich sein. Regie: Lisa Violetta Gaß. Dramaturgie: Marion Bott. Spiel: Laura Sophia Becker, Rasmus Max Wirth.

Midlife Burnout

Jachen Wehrli

Donnerstag, 10. Juni 2021

Samstag, 05. Juni 2021

Samstag, 24. April 2021

Freitag, 23. April 2021

Midlife Burnout ist, wenn man(n) zu erschöpft für den zweiten Frühling ist!

Die Kunst des Lebens besteht einerseits darin, in der schwersten Krise den Humor, Kampfgeist und Durchhaltewille nicht zu verlieren.
Burnout, Depression, Midlife Crisis und als Masteraufgabe – Familienvater dreier pubertierender Kinder! Da ist Stimmung garantiert und dies in alle Richtungen. Vom Hoch zum Tief und von Traurigkeit zur Heiterkeit. Situationen, die mancher zu gut kennt.

Mit einer Mischung aus Stand Up Poetry, Comedy-Slam und einem Hauch von Spoken Word Performance werden die alltäglichen Probleme und Situationen eines Ü40 Mannes dargestellt. Die Bühne wird zum Therapiezentrum und der Saal zum Sitzungszimmer der Selbsthilfegruppe für «Midlife Burnout» Opfer! Lass dich überraschen, wie Wortspielerei, Poesie und Erzählungen aus dem Wahnwitz des Lebens, einen etwas anderen Einblick in ein aktuelles und spannendes Tabuthema geben.

Eines ist mir klar geworden: Lachen ist die beste Therapie!

Systemunrelevant

Christoph Theussl

Zürcher Premiere

Samstag, 12. Juni 2021

Theussl is back! Nach langer Zeit wieder bei uns im Keller62. Wir sind überglücklich.  

Der österreichische Liedermacher präsentiert neben seinen Klassikern auch Lieder, die in der Corona Krise entstanden sind. Mit Humor, Melancholie und soviel Selbstreflexion wie nötig, schwingt darin die unliebsame Ahnung mit, dass man vor der Pandemie vielleicht auch schon zu den nicht gerade systemrelevantesten Gliedern der Gesellschaft gehört hat... 


Christoph Theussl ist gebürtiger Steirer und lebt heute in München. Er arbeitet als Liedermacher, Schauspieler, Musikkabarettist, und Lesebühnenautor.
Er ist Preisträger des Förderpreises der Liederbestenliste 2014, sowie des Förderpreises der Hanns Seidel-Stiftung 2015 und Stammmitglied der Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“. Unter dem berliner Plattenlabel "Periplaneta" hat er bisher zwei Alben veröffentlich ("Antilogie I", 2010 und "Endlich - Lieder für alle, die noch leben", 2014).

www.theussl.de

2020

Kulinaritäten

Anna Maria Tschopp und Albert Freuler

Zürcher Premiere

Freitag, 02. Oktober 2020

Mittwoch, 30. September 2020

Dienstag, 29. September 2020

Eine szenische Lesung. Als erfrischende Alternative zu den Kochsendungen im TV servieren AnnaMaria Tschopp und Albert Freuler Delikates aus dem Briefwechsel zwischen Alice Vollenweider, Autorin des Bestsellers «Italiens Provinzen und ihre Küche», und dem Schriftsteller Hugo Loetscher. Zwei geistreiche Geniesser entfalten eine humorvolle Kulturgeschichte der Küche. Und es werden die Küchenfenster weit geöffnet: Denn neben der Beschäftigung mit Kochen und Essen fällt den Briefschreibenden viel an Bezügen zu Geschichte, Kultur und Literatur ein. Der unter dem Titel «Kulinaritäten» publizierte Briefwechsel unterscheidet sich von anderen Kochbüchern nicht zuletzt auch dadurch, dass er mit einem wachen Sinn für Humor geschrieben worden ist. Beide warteten jeweils gespannt auf den Brief des anderen und haben es verstanden, sich geschickt die Bälle zuzuwerfen und gelegentlich auch Fussangeln anzubringen. (in Anlehnung an das Nachwort «Zur Entstehung dieses Buches» von Peter Zimmermann in: Vollenweider A. / Loetscher H. (1991): Kulinaritäten. Ein Briefwechsel über die Kunst und die Kultur der Küche. Diogenes Verlag).

Die Gänsehirtin am Brunnen

Thomas Ott

Zürcher Premiere

Samstag, 24. Oktober 2020

Freitag, 23. Oktober 2020

Aufgeschrieben von den Brüdern Grimm. Ein Märchen für Erwachsene. Das Märchen beim Wort genommen. Ein Versuch allein durch die Sprache hinter die Märchen-Bilder und ihre Entstehung zu sehen. Die verschiedenen Figuren und Welten als Teile unserer ganzen Seele. Nach den Märchen „Die Zwei Brüder“ und „Eisenhans“, die Thomas S. Ott am Schauspielhaus Bochum und Hamburg und München, Zürich, Basel und Winterthur zeigte, verpflichtet er sich nach Jahren wieder einem solchen Text. Unter Menschwerdung verstehe ich den Weg, wie wir durch Krisen zu Selbsterkenntnis kommen können. Einen Weg, der zu den eigenen verborgenen Potentialen, zu innerer Unabhängigkeit, Freiheit und schliesslich zu Empathie und ethisch verantwortungs-vollem Handeln führt. Für Sigmund Freud war dieses Märchen durch das unbegründete Schuldgefühl und den sozialen Rückzug das beispielhafte Symptom der Depression. Für Thomas Ott zeigt es aber auch einen Weg, die Depression zu überwinden.

Midlife Burnout

Jachen Wehrli

Dienstag, 10. November 2020

Dienstag, 06. Oktober 2020

Midlife Burnout ist, wenn man(n) zu erschöpft für den zweiten Frühling ist!

Die Kunst des Lebens besteht einerseits darin, in der schwersten Krise den Humor, Kampfgeist und Durchhaltewille nicht zu verlieren.
Burnout, Depression, Midlife Crisis und als Masteraufgabe – Familienvater dreier pubertierender Kinder! Da ist Stimmung garantiert und dies in alle Richtungen. Vom Hoch zum Tief und von Traurigkeit zur Heiterkeit. Situationen, die mancher zu gut kennt.

Mit einer Mischung aus Stand Up Poetry, Comedy-Slam und einem Hauch von Spoken Word Performance werden die alltäglichen Probleme und Situationen eines Ü40 Mannes dargestellt. Die Bühne wird zum Therapiezentrum und der Saal zum Sitzungszimmer der Selbsthilfegruppe für «Midlife Burnout» Opfer! Lass dich überraschen, wie Wortspielerei, Poesie und Erzählungen aus dem Wahnwitz des Lebens, einen etwas anderen Einblick in ein aktuelles und spannendes Tabuthema geben.

Eines ist mir klar geworden: Lachen ist die beste Therapie!

Shakespeare: Was ihr wollt

Bernd Lafrenz

Zürcher Premiere

Freitag, 13. November 2020

Donnerstag, 12. November 2020

In den Stücken von Bernd Lafrenz ist nichts zu viel und nichts zu wenig; der Mann zeigt unglaubliche Präsenz, zaubert aus einem Kostüm tausend andere, haucht in Sekundenschnelle hundert Charakteren Leben ein, ist gerade noch machtgieriger Krieger, dann Hexe, jetzt wieder König. Bernd Lafrenz ist ein König und sein Reich ist die Zauberbühne, auf der er einen ganz und gar gefangen nimmt...

Ein heiteres, munteres Spiel um Rollen und vorgetäuschte Identitäten.

Inszenierung: Abel Aboualiten, Paris. 

Bernd Lafrenz erhielt kürzlich den Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg! Wir gratulieren.

Shakespeare: Romeo und Julia

Bernd Lafrenz

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Durch wenige Requisiten, eine raffinierte Geräuschkulisse und eine geschickte Beleuchtung wird aus der berühmten Tragödie eine mitreissende Klamotte voller Tempo, Witz und Lachattacken. Eine Shakespeare-Aufführung, die ihresgleichen sucht. Und wenn es stimmt, dass Lachen gesund ist, dann müsste es so was wie Lafrenz auf Krankenschein geben: Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule... ... Seine Shakespeare-Adaptionen holen die grosse Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab... Und bleiben doch dem grossen Meister treu. Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!

Idee, Text, Spiel und Regie : Bernd Lafrenz

Keller62 | Rämistrasse 62 | 8001 Zürich