Programm

Juli   August   September   Oktober   November   Dezember  

Juli 2026

Theaterferien 2026

Keller62

Theaterferien 2026

Keller62

11.
Theaterferien 2026
Keller62

Schweizer Premiere

Samstag 11. Juli 2026 | 19:09 Uhr reservieren 48

Sa. 11. Juli 2026 | 19:09 Uhr reservieren 48

 

Den Wind im Gesicht. Das Rattern der Eisenräder in den Knochen. Die Kompassnadel direkt im Herzen. Und immer streng auf den Horizont zu. Oder wenigstens bis zum nächsten Bahnhof.

 

Ferien wie früher. Mit dem Zug. Mit zu warmen Brötchen in Papier. Mit Sonnencreme, die schon im letzten Jahrhundert hätte entsorgt werden sollen. Mit einer Wasserflasche, die nach allem schmeckt, nur nicht nach Wasser. Mit zermatschten Tomaten. Und wo ist die Kappe? Doch dann plötzlich:

 

Da!

Ja, da!

Ein Storch kreist über dem Feld.

 

Die Luft zittert. Die fettleibige Stadt liegt hinter dir. Und das Hier und Jetzt fühlt sich an wie Wasser. Es ist deins. Egal wo du bist.

 

Dann weisst du es genau: Das werden die besten Ferien deines Lebens. Oder die zweitbesten.

 

Aber wozu zählen? Wer zählt, hat schon wieder angefangen zu arbeiten.

 

Legt euch in die Wiese. Schaut die Wolken. Wandert in der Nacht, bevor es ein Politikum wird. Zählt keine Schritte. Zählt Störche. Oder Ameisen. Oder die Sekunden, bis jemand sagt: „Eigentlich müssten wir noch schnell…“

 

Nein.

Müsst ihr nicht.

Nicht jetzt.

Denn jetzt ist Sommer.

 

Auch Keller62 macht eine kleine Pause. Eine wohlverdiente, wie wir finden. Oder zumindest eine sehr gut getarnte. Denn natürlich wird bei uns weiter gedacht, geschoben, geprobt, verworfen, neu erfunden und zwischendurch auch ein bisschen dramatisch auf Dinge gezeigt, die wirklich noch geflickt werden müssen.

 

Und Zora und Zorro wollten wir auch noch einladen. Ihr wisst schon.

 

Und im Herbst kommt DER SANFTE.

Eine komische, unheimlich höfliche Groteske über einen Mann, der niemandem etwas Böses will — und gerade deshalb so gefährlich nah an alles herankommt. 

 

Daniel Imwasser heisst er. Er spricht leise. Er lächelt vorsichtig. Sein Mantel raschelt sanft. Und seine Fragen klingen wie kleine hilflose Vögel, die sich ins Theater verirrt haben. 

 

Man möchte ihm einen Stuhl anbieten. Vielleicht eine Suppe. Vielleicht sagen: Kommen Sie nur, Herr Imwasser, hier vorne ist noch Platz. 

 

Und dann merkt man: Er hat schon längst Platz genommen. 

Nicht nur im Raum.

Auch im Kopf.

 

Die Spieldaten findet ihr hier im Programm. Die Premiere füllt sich bereits. Reservieren ist also keine schlechte Idee. Keine Pflicht natürlich. Wir sind ja keine Behörde.

 

Und ob es euch gefällt, sagt ihr uns dann. Ein Abenteuer wird es auf alle Fälle. Wie immer. Wie Ferien eben.

 

Also: Wir wünschen euch wunderschöne, nicht optimierte Ferien. Ferien ohne Konzept. Ferien ohne Zwischenbericht. Ferien, bei denen niemand am Ende fragt, ob sich der Aufenthalt gelohnt hat.

 

Mit unendlichen Feldern, mit Bergen, mit Lagerfeuer. Mit Schwimmen im Fluss. Mit Schlafen im Stroh. Mit einem Storch, der über allem kreist und wahrscheinlich mehr weiss, als er sagt.

 

Geniesst. Und lasst geniessen. Davon genug kann nie genügen.

 

Kommt heil zurück. Mit dem Herzen am rechten Fleck.

 

Wir werden da sein.

 

Ende August sehen wir uns wieder.

 

Euer Keller62

geschlossen, aber nicht verschwunden.

Eintritt unbezahlbar

August 2026

Theaterferien 2026

Keller62

Theaterferien 2026

Keller62

17.
Theaterferien 2026
Keller62

Schweizer Premiere

Montag 17. August 2026 | 19:09 Uhr reservieren 48

Mo. 17. Aug. 2026 | 19:09 Uhr reservieren 48

 

Den Wind im Gesicht. Das Rattern der Eisenräder in den Knochen. Die Kompassnadel direkt im Herzen. Und immer streng auf den Horizont zu. Oder wenigstens bis zum nächsten Bahnhof.

 

Ferien wie früher. Mit dem Zug. Mit zu warmen Brötchen in Papier. Mit Sonnencreme, die schon im letzten Jahrhundert hätte entsorgt werden sollen. Mit einer Wasserflasche, die nach allem schmeckt, nur nicht nach Wasser. Mit zermatschten Tomaten. Und wo ist die Kappe? Doch dann plötzlich:

 

Da!

Ja, da!

Ein Storch kreist über dem Feld.

 

Die Luft zittert. Die fettleibige Stadt liegt hinter dir. Und das Hier und Jetzt fühlt sich an wie Wasser. Es ist deins. Egal wo du bist.

 

Dann weisst du es genau: Das werden die besten Ferien deines Lebens. Oder die zweitbesten.

 

Aber wozu zählen? Wer zählt, hat schon wieder angefangen zu arbeiten.

 

Legt euch in die Wiese. Schaut die Wolken. Wandert in der Nacht, bevor es ein Politikum wird. Zählt keine Schritte. Zählt Störche. Oder Ameisen. Oder die Sekunden, bis jemand sagt: „Eigentlich müssten wir noch schnell…“

 

Nein.

Müsst ihr nicht.

Nicht jetzt.

Denn jetzt ist Sommer.

 

Auch Keller62 macht eine kleine Pause. Eine wohlverdiente, wie wir finden. Oder zumindest eine sehr gut getarnte. Denn natürlich wird bei uns weiter gedacht, geschoben, geprobt, verworfen, neu erfunden und zwischendurch auch ein bisschen dramatisch auf Dinge gezeigt, die wirklich noch geflickt werden müssen.

 

Und Zora und Zorro wollten wir auch noch einladen. Ihr wisst schon.

 

Und im Herbst kommt DER SANFTE.

Eine komische, unheimlich höfliche Groteske über einen Mann, der niemandem etwas Böses will — und gerade deshalb so gefährlich nah an alles herankommt. 

 

Daniel Imwasser heisst er. Er spricht leise. Er lächelt vorsichtig. Sein Mantel raschelt sanft. Und seine Fragen klingen wie kleine hilflose Vögel, die sich ins Theater verirrt haben. 

 

Man möchte ihm einen Stuhl anbieten. Vielleicht eine Suppe. Vielleicht sagen: Kommen Sie nur, Herr Imwasser, hier vorne ist noch Platz. 

 

Und dann merkt man: Er hat schon längst Platz genommen. 

Nicht nur im Raum.

Auch im Kopf.

 

Die Spieldaten findet ihr hier im Programm. Die Premiere füllt sich bereits. Reservieren ist also keine schlechte Idee. Keine Pflicht natürlich. Wir sind ja keine Behörde.

 

Und ob es euch gefällt, sagt ihr uns dann. Ein Abenteuer wird es auf alle Fälle. Wie immer. Wie Ferien eben.

 

Also: Wir wünschen euch wunderschöne, nicht optimierte Ferien. Ferien ohne Konzept. Ferien ohne Zwischenbericht. Ferien, bei denen niemand am Ende fragt, ob sich der Aufenthalt gelohnt hat.

 

Mit unendlichen Feldern, mit Bergen, mit Lagerfeuer. Mit Schwimmen im Fluss. Mit Schlafen im Stroh. Mit einem Storch, der über allem kreist und wahrscheinlich mehr weiss, als er sagt.

 

Geniesst. Und lasst geniessen. Davon genug kann nie genügen.

 

Kommt heil zurück. Mit dem Herzen am rechten Fleck.

 

Wir werden da sein.

 

Ende August sehen wir uns wieder.

 

Euer Keller62

geschlossen, aber nicht verschwunden.

Eintritt unbezahlbar

September 2026

Michal und Veronika Vol. 2024

Divadlo na sidlisku / AHOJ FESTIVAL

Michal und Veronika Vol. 2024

Divadlo na sidlisku / AHOJ FESTIVAL

01.
Michal und Veronika Vol. 2024
Divadlo na sidlisku / AHOJ FESTIVAL

Schweizer Premiere

Dienstag 01. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Di. 01. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Ein Jahr ist um und die siebte Ausgabe des Ahoj Festivals ist da. Der Keller62 in Kooperation mit dem Slawischen Seminar der UZH unterstützt von Anfang an das wunderbare, divers-inklusive Festival  als Partner von Cesky Klub Zürich und so gesellt sich das eine zum anderen. Ein tolles Stück und ein toller Spielort.

 

Sieben Gespräche von Anfang bis Ende. Oder eine Verschwörungskomedie.

Michal und Veronika sind ein Ehepaar, das sich seiner Sache nicht ganz sicher ist...

 

In den Gesprächen, die sie führen, lernen wir ihre gesamte Welt kennen. Sie ist lustig, absurd, aber auch voller Bemühungen, einander zu verstehen – was manchmal ausserordentlich schwer zu sein scheint. Aus Banalitäten werden existenzielle Fragen, während die wirklich essenziellen Dinge wie Banalitäten klingen. Vor allem aber suchen die beiden nach dem Anfang, aber auch nach dem Ende ihrer Geschichte.

 

Text und Regie: Jakub Nvota. Bühne und Kostüme: Nina Kuchtová. Musik: Martin Husovský. Es spielen: Veronika Husovská und Michal Novodomský



In slowakischer Sprache. 

Eintritt CHF 35.00

MISSandTROOPS

MISSandTROOPS / AHOJ FESTIVAL

MISSandTROOPS

MISSandTROOPS / AHOJ FESTIVAL

02.
MISSandTROOPS
MISSandTROOPS / AHOJ FESTIVAL

Schweizer Premiere

Mittwoch 02. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Mi. 02. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Ein Jahr ist um und die siebte Ausgabe des Ahoj Festivals ist da. Der Keller62 in Kooperation mit dem Slawischen Seminar der UZH unterstützt von Anfang an das wunderbare, divers-inklusive Festival  als Partner von Cesky Klub Zürich und so gesellt sich das eine zum anderen.

 

Das Konzertprogramm des Ehepaars Husovský besteht aus eigenen Liedern von Martin und Veronika, Songs der Bands Komajota und MISSandTROOPS* sowie grösstenteils aus verschiedenen bekannten slowakischen und internationalen Coverversionen (Jaro Filip, Miro Žbirka, Nirvana, Portishead, Radiohead, Amy Winehouse, Duran Duran, Chris Isaak...) in stimmungsvollen Klavierarrangements in der reinen Besetzung von Klavier und Gesang.

 

*Das Projekt MISSandTROOPS ist ein musikalisches B-Seiten-Projekt des Ehepaars Husovský, das sich stilistisch am alternativen elektronischen Trip-Hop orientiert, mit dem Fokus auf eine „Troops/Armee“ von Synthesizern und Samplern.

 

Eintritt: 35 CHF

Eintritt CHF 35.-

BARBARA

Caroline Ferrara

BARBARA

Caroline Ferrara

04.
05.
BARBARA
Caroline Ferrara

Zürcher Premiere

Freitag 04. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Fr. 04. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Samstag 05. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 05. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

 

Manche Stimmen begleiten einen ein Leben lang.


Caroline Ferrara ist ihnen früh begegnet: Edith Piafs rohe Intensität, Charles Aznavours Erzählkunst, Boris Vians schwarzer Humor. Und dann – etwas später – Barbara. Eine Stimme leise wie ein Faden. Und doch unvergesslich. Jetzt kommt Caroline mit ihrem BARBARA-Programm zu uns in den Keller62.
 

Barbaras Lieder überwältigen nicht. Sie nähern sich an. Sie sind wie vertrauliche Gespräche, wie Erinnerungen, die man lange mit sich trägt. Mit wenig – Stimme, Klavier, Zeit – hat Barbara ganze Welten von Sehnsucht, Melancholie und stillem Trotz entstehen lassen. Caroline Ferrara betritt diese Welt nicht, um Barbara zu kopieren, sondern um ihr zuzuhören. Um nachzuzeichnen, was zwischen den Tönen liegt. Was bleibt, wenn der letzte Ton verklungen ist.
 

Ein warmer, konzentrierter Abend. Leise. Nah. Und sehr schön.
 

Caroline Ferrara ist Sängerin aus Zürich, mit Jazz-Studium an der ZHdK sowie am Royal Welsh College of Music and Drama. Mehr zu ihr und ihrer Musik:
www.carolineferrara.ch

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

Kurt Marti, Maria Magdalena & Co. /…

Cie. alpenseensehnen

Kurt Marti, Maria Magdalena &…

Cie. alpenseensehnen

08.
10.
11.
Kurt Marti, Maria Magdalena & Co. / Uraufführung
Cie. alpenseensehnen

Schweizer Premiere

Dienstag 08. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 34

Di. 08. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 34

Donnerstag 10. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Do. 10. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Freitag 11. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Fr. 11. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Uraufführung.

Der neue Text «Kurt Marti, Maria Magdalena & Co.» von Ueli Greminger - er war letztes Jahr schon bei uns, mit "ballundjud" - geht weit zurück in der Zeit und trifft doch den Nerv des Jetzt. Dem vermeintlichen Triumph des Diesseitigen steht eine wachsende Sehnsucht nach dem Unendlichen und dem Unsichtbaren gegenüber. 

 

Der Zürcher Pfarrer erkundet und verknüpft Themen von einer unmittelbaren Brisanz: ist es das Gefangensein des heutigen Menschen in seiner Zeit, in der nur das Gegenwärtige und Diesseitige zählt, und – wie Hannah Arendt schrieb – der Tod seine Schreckensherrschaft genau dann beginnt, wenn das Überleben das höchste Gut geworden ist.


Den apokalyptischen Fantasien unserer Epoche begegnen immer mehr Menschen wieder mit dem Wunsch, über das rein Irdische hinauszublicken. Man mag es, wie die Religion, Glaube und Spiritualität nennen, oder, wie die Psychoanalyse, das kollektive Unbewusste. Wissenschaft und Technik haben uns unsichtbare Welten erschlossen, die aber nur einen Teil der Antworten auf die grossen Fragen liefern und neue aufwerfen.

 

Ueli Greminger hat in seinem Stück dieses Bedürfnis und Dilemma in Worte gefasst. 

 

Die Cie. alpenseensehnen sucht mit ihren Aufführungen nach Texten, die Musikalität zulassen. Gefunden haben sie nicht nur einen Dialog zwischen einer Frau und einem Mann sowie eine spannende dramatische Konstellation, sondern auch Lieder und Gedichte. Zum Beispiel von Kurt Marti, Pfarrer und Dichter. Aber auch von Mani Matter, und mehr.

 

Text: Ueli Greminger. Regie: Stephan Roppel. Spiel: Vivianne Moesli und Michael Wolf. 


Unterstützt durch Else von Sick Stiftung, Reformierte Kirche Kanton Zürich.

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Leben heisst Warten, Warten ist Leben

Das LiteraTrio

Leben heisst Warten, Warten…

Das LiteraTrio

12.
Leben heisst Warten, Warten ist Leben
Das LiteraTrio

Zürcher Premiere

Samstag 12. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sa. 12. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 48

Die Komik des Leids beim irischen Dichter Samuel Beckett.

 

Zwei Männer in abgetragener Kleidung. Melonenhüte auf dem Kopf. Eine Wegkreuzung im Niemandsland. Und die grosse Frage: Worauf warten wir eigentlich?

 

Mit Warten auf Godot schrieb Samuel Beckett eines der berühmtesten Theaterstücke des 20. Jahrhunderts. Zwei Figuren warten auf jemanden, der nie kommt. Sie reden, schweigen, streiten, hoffen, zweifeln – und warten weiter. Komisch ist das. Und traurig. Und sehr menschlich.

 

Die Dialog-Lesung «Leben heisst Warten, Warten ist Leben» nähert sich Beckett als Hommage: mit Texten, Kommentaren, Musik und einem liebevollen Blick auf die absurde Komik menschlichen Leidens. Denn bei Beckett wird das Warten nicht einfach erklärt. Es wird gelebt. Mit schwarzen Hüten, schrägen Pausen, trockenen Sätzen und der leisen Ahnung, dass wir alle ein bisschen Godot erwarten.

 

Das LiteraTrio beschränkt sich an diesem Abend nicht nur auf Warten auf Godot, sondern öffnet den Blick auf weitere Theaterstücke Becketts wie Endspiel, Glückliche Tage oder Das letzte Band. Dabei begegnen uns Tragikomik, Groteske, Sprachspiel, Sprachlosigkeit – und eine Poesie, die gerade dort entsteht, wo eigentlich nichts mehr zu sagen wäre.

 

Mit feinem Humor, Musik und kluger Kommentierung entsteht ein Abend über das Warten, das Scheitern, das Hoffen und die grosse Kunst, trotzdem weiterzumachen.

 

Es lesen: Heiko Strech und Berit Griebenow. Piano: Martin Kunz

Eintritt CHF 30.00 / 20.00 // Einlass 30 Minuten vor Beginn

Die Präparation Dostojewskis

Das Theater der historischen Interpretationen

Die Präparation Dostojewskis

Das Theater der historischen…

19.
20.
Die Präparation Dostojewskis
Das Theater der historischen Interpretationen

Schweizer Premiere

Samstag 19. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 19. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sonntag 20. September 2026 | 17:00 Uhr reservieren 43

So. 20. Sep. 2026 | 17:00 Uhr reservieren 43

Eine phantasmagorische Komödie von Vsevolod Bernstein (Naked Lenin, Besuch der Eva Markowna

 

Das Theater der historischen Interpretationen präsentiert:
Nadeschda Suslova, der ersten Studentin der Universität Zürich, fällt das Leben alles andere als leicht. Sie muss nicht nur Frösche präparieren, sondern sieht sich auch dem Skeptizismus und der Ablehnung ihrer Umgebung ausgesetzt. Zu Besuch kommt ihre Schwester Polina, die sich in einer für beide Seiten quälenden Liebesbeziehung mit dem Schriftsteller Dostojewski befindet.

 

Als Bauerntöchter lösen die Schwestern ihre Probleme auf die in der Dorfgemeinschaft übliche Weise und veranstalten eine Wahrsagerei auf den zukünftigen Ehemann. Als zugleich emanzipierte junge Frauen jedoch beschliessen sie, den erschienenen Geist Dostojewskis wie einen Frosch zu präparieren, um nebenbei zu klären, wozu Literatur überhaupt notwendig ist.

 


Mit Arina Merzliakova und Vera Ostrowsky.
Bühnenbild: Georges Filtschakov.
In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Der Sanfte

Theater am Rande

Der Sanfte

Theater am Rande

29.
30.
Der Sanfte
Theater am Rande

Premiere

Dienstag 29. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Di. 29. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Mittwoch 30. September 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Mi. 30. Sep. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

 

Die seltsame Geschichte des Daniel Imwasser.

 

Daniel Imwasser ist ein freundlicher Mensch.

Das ist bereits das Problem.

Er sagt Sätze, die vernünftig klingen. 

 

Und vernünftige Sätze sind manchmal gefährlich. Vor allem, wenn sie von einem Menschen kommen, dem man eigentlich gern eine Suppe anbieten würde. Man hört ihm zu. Man lächelt vielleicht. Man denkt: So schlimm wird es schon nicht sein. Und genau dort beginnt es. Natürlich mit einem Formular.

 

 

DER SANFTE ist eine komische, unheimlich höfliche Groteske.

Über Ordnung.
Über gute Absichten.
Und über die beruhigende Kunst, fast alles halb so schlimm zu finden.

Solange es freundlich genug gesagt wird.

 

Denn wenn etwas ordentlich erfasst ist, kann es nicht mehr verschwinden.

Oder doch?

 

Mit: Rasmus Max Wirth, Sophia Pervilhac und vielen unerkannten Statisten. Programmierung: Janosch Hrdina. Regieassistenz: Lya Steiger. Text und Regie: Lubosch Held Hrdina

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 / Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

Oktober 2026

Der Sanfte

Theater am Rande

Der Sanfte

Theater am Rande

02.
03.
13.
15.
16.
17.
30.
31.
Der Sanfte
Theater am Rande

Premiere

Freitag 02. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Fr. 02. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Samstag 03. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Sa. 03. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Dienstag 13. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Di. 13. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Donnerstag 15. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Do. 15. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Freitag 16. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Fr. 16. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Samstag 17. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Sa. 17. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Freitag 30. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Fr. 30. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Samstag 31. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

Sa. 31. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 43

 

Die seltsame Geschichte des Daniel Imwasser.

 

Daniel Imwasser ist ein freundlicher Mensch.

Das ist bereits das Problem.

Er sagt Sätze, die vernünftig klingen. 

 

Und vernünftige Sätze sind manchmal gefährlich. Vor allem, wenn sie von einem Menschen kommen, dem man eigentlich gern eine Suppe anbieten würde. Man hört ihm zu. Man lächelt vielleicht. Man denkt: So schlimm wird es schon nicht sein. Und genau dort beginnt es. Natürlich mit einem Formular.

 

 

DER SANFTE ist eine komische, unheimlich höfliche Groteske.

Über Ordnung.
Über gute Absichten.
Und über die beruhigende Kunst, fast alles halb so schlimm zu finden.

Solange es freundlich genug gesagt wird.

 

Denn wenn etwas ordentlich erfasst ist, kann es nicht mehr verschwinden.

Oder doch?

 

Mit: Rasmus Max Wirth, Sophia Pervilhac und vielen unerkannten Statisten. Programmierung: Janosch Hrdina. Regieassistenz: Lya Steiger. Text und Regie: Lubosch Held Hrdina

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 / Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

Ein Papst zu viel.

Marguerite Spycher

Ein Papst zu viel.

Marguerite Spycher

21.
Ein Papst zu viel.
Marguerite Spycher

Zürcher Premiere

Mittwoch 21. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Mi. 21. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Ein Papst zu viel - Fast ein Krimi. 

 

Ein Papst ist verschwunden. Es soll eine Frau gewesen sein. Unerhört! 

Marguerite Spycher hat sich auf die Spurensuche gemacht. Sie entdeckte Unerwartetes und hat darüber ein Buch geschrieben: EIN PAPST ZU VIEL. WIE ICH DIE PÄPSTIN JOHANNA ENTDECKTE.

Und so geniessen wir Kostproben von ihrer Fahndung durch die Jahrhunderte. Diese beginnt in den Jahren nach 800, also im Frühmittelalter. In jener Zeit soll dieser mysteriöse Papst im Amt gewesen sein. Wie gelangte er auf den Heiligen Stuhl? Mit Zauberei, mit Hilfe des Teufels, mit fiesen Tricks? Oder wurde er doch gewählt? Ist das alles Erfindung? Überhaupt: Warum darf das nicht sein?

Zeitzeugen belegen, dass es damals einen Papst Johannes gab. Er wird jedoch nirgends in einer offiziellen Liste aufgeführt. Manche Autoren schreiben von einem Johannes Anglicus, der Papst wurde, obwohl er eine Frau gewesen sei. Andere deklarieren das als üble Erfindung, um die Kirche lächerlich zu machen und ihr zu schaden.

Was gilt? Wieso sind manche offizielle Chroniken unvollständig? Warum fehlen Seiten in sehr alten Handschriften? Wer hat Biografien geschönt? Und was waren die Motive für all dies?

Die Autorin legt überzeugend dar, dass die gebildete Johanna aus Mainz, die Papst wurde, eine historische Gestalt ist. 

Wir begeben uns also auf eine seehr spannende Reise und wer weiss, vielleicht lernen wir am Schluss des Abends eine neue Fassung der Geschichte von der Päpstin kennen. Wir freuen uns darauf! 

 

Eintritt CHF 30.00 / 25.00 // Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

iiswürfel

Lea Gottheil / Stefan Gröber

iiswürfel

Lea Gottheil / Stefan Gröber

23.
24.
iiswürfel
Lea Gottheil / Stefan Gröber

Zürcher Premiere

Freitag 23. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Fr. 23. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Samstag 24. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 24. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Gottheil hat Gröber wieder gefragt: Könnten sich unsere Lieder wieder mal treffen? Worauf Gröber seine Gitarre wieder gepackt und mit Gottheil wieder ausprobiert hat. Gröber besingt den Mond, Gottheil besingt ihn auch. Singen sie wirklich vom selben Mond? Vielleicht, sie sind ja beide im Jahr des Hasen geboren. So sitzt man bei Gröber&Gottheil, einem Bahnhof der kleinen alltäglichen Dramen und Komödien. Manche fahren durch, manche halten an und ziehen dann wieder weiter. Und andere bleiben hier und mischen sich unter die eigenen Geschichten.

 

Verpasst das NEUE Programm der beiden nicht. Bei uns! 

 

Lea Gottheil: Gesang, Piano, Bariton-Ukulele, Bass

Stefan Gröber: Gesang, Gitarre

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse ab 19:30

Versant (CH)

Loraine Félix & Manuel Millan

Versant (CH)

Loraine Félix & Manuel Millan

28.
Versant (CH)
Loraine Félix & Manuel Millan

Zürcher Premiere

Mittwoch 28. Oktober 2026 | 20:00 Uhr reservieren 20

Mi. 28. Okt. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 20

Seit 1991 holt Pa- dam... Pa- dam... frankophone musikalische Delikatessen aus aller Welt nach Zürich. Ziemlich exklusiv ist das... und wir freuen uns jedes Mal darüber, sie bei uns zu haben! 

Versant. 

Wie zwei Seiten einer menschlichen Landschaft ergänzen und begegnen sich die klare Stimme von Loraine Félix und die warme, tiefe Stimme von Manuel Millan. In bewusst schlichter Form erkundet das Duo echte, unmittelbare Gefühle – dort, wo Aufrichtigkeit zur Poesie wird.

Ihre Musik erzählt von den Illusionen, an denen wir festhalten, von den Wunden, die wir unter den Teppich kehren, von der Morgendämmerung hinter den Wachtürmen und vom Menschen, der seinen Weg geht, stolpert, wieder aufsteht und trotz der verrinnenden Zeit seinen Platz in der Welt sucht.

Mit feinem Gespür zeichnen ihre Lieder die Bruchstellen unseres Lebens nach – zärtlich, ehrlich und voller Mitgefühl. Zugleich machen sie die Kraft sichtbar, die in unserer Verletzlichkeit liegt.

Loraine Félix : Gesang
Manuel Millan : Gitarre und Gesang

Eintritt CHF 25.00 / 20.00 / 15.00 / Abendkasse ab 19:30

November 2026

Empfänger unbekannt

Cesky klub Zürich / Theater MA

Empfänger unbekannt

Cesky klub Zürich / Theater MA

02.
Empfänger unbekannt
Cesky klub Zürich / Theater MA

Schweizer Premiere

Montag 02. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Mo. 02. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Von Kathrine Kressmann Taylor.



Eine Inszenierung nach der Novelle in Briefform zwischen zwei engen Freunden – einem amerikanischen Kunsthändler und seinem ehemaligen Geschäftspartner, der aus den USA nach Deutschland der Zwischenkriegszeit zurückkehrt.

 

Die Geschichte über eine tiefste Freundschaft mit unvorhersehbarem Ende wurde 1939 in den USA zu einer literarischen Sensation. Im selben Jahr wurde sie vom deutschen Reichskommissar auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt und ist bis heute ein weltweiter Bestseller.

 

Eine Geschichte darüber, was mit Menschen passieren kann, die von einer verzerrten Ideologie verblendet werden, ist zudem auch heute eine aktuelle Warnung vor Rassismus, Nationalismus und Intoleranz im Allgemeinen.

Regie: Marianna Arzumanova. Mit Jiří Valeš, Hanny Firla, Tereza Slánská.

 

In tschechischer Sprache mit englischen Untertiteln. 

Eintritt CHF 35.00 // Abendkasse ab 19:30

Adieu Françoise

Jennifer Ribeiro Rudin

Adieu Françoise

Jennifer Ribeiro Rudin

06.
Adieu Françoise
Jennifer Ribeiro Rudin

Zürcher Premiere

Freitag 06. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Fr. 06. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Eine Hommage an Françoise Hardy.

Über fünfeinhalb Jahrzehnte erstreckte sich Francoise Hardys Karriere, in welchen sie sich von der Yéyé-Ikone zu einer Grande Dame der französischen Popmusik entwickelte und es als einzige Vertreterin ihres Landes auf Rolling Stones Liste der 200 grössten Sängerinnen und Sänger aller Zeiten geschafft hat. 

 

Wer war diese grosse Künstlerin, die nicht nur von Stars wie Mick Jagger, Davy Bowie und Bob Dylan verehrt wurde, selber jedoch jegliche oberflächliche Aufmerksamkeit vermied und zurückhaltend bescheiden blieb? 

 

Jennifer Ribeiro Rudin (Gesang, Klavier) präsentiert mit ihrem Soloprogramm «Adieu Françoise» einen nostalgischen Abend, der sich mit Texten und einer erlesenen Auswahl Hardys bekanntesten Chansons, darunter «Comment te dire adieu» und «Tous les garçons et les filles», aber auch internationale Hits wie «Frag’ den Abendwind» und «Catch A Falling Star», ganz der kürzlich verstorbenen Françoise Hardy widmet. 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Voilà 2026

Amüset

Voilà 2026

Amüset

07.
Voilà 2026
Amüset

Zürcher Premiere

Samstag 07. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Sa. 07. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Das Bündner Ensemble Amüset kommt nach ihrem ersten Erfolg bei uns im Keller62 zurück und spielt sich mit seinem zweiten Programm tief in die französische Chanson-Szene und reist weiter über Italien und Portugal nach Südamerika. Ruhige, fein gesponnene Arrangements wechseln mit tänzerischen, jazzigen Rhythmen – stimmungsvoll und virtuos.

 

Das Ensemble Amüset vereint erfahrene MusikerInnen aus Klassik, Jazz, Volks- und Weltmusik. Die Mitglieder haben an renommierten Hochschulen im In- und Ausland studiert, treten seit vielen Jahren auf nationalen und internationalen Bühnen auf und wirken in unterschiedlichsten Konzert-, Theater- und Filmproduktionen mit. Gemeinsamer Nenner ist die Leidenschaft für stilübergreifendes Musizieren, für klangliche Vielfalt, sprachlichen Ausdruck und improvisatorische Freiheit – stets mit dem Anspruch, Musik lebendig und unmittelbar erlebbar zu machen.

 

Jennifer Ribeiro Rudin (Klavier, Gesang), Andi Schnoz (Gitarre), Fredy Manser (Klarinette), Andrea Thöny (Kontrabass), Guido Decurtins (Akkordeon).

Eintritt CHF 30.00 / 20.00 // Abendkasse 19:30

Warum nur – warum?

Matthias Peter

Warum nur – warum?

Matthias Peter

12.
13.
14.
Warum nur – warum?
Matthias Peter

Zürcher Premiere

Donnerstag 12. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Do. 12. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Freitag 13. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Fr. 13. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Samstag 14. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 14. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Nächtliches Gespräch über Verdienste und Vergehen.

 

Oder aber eine theatrale Auseinandersetzung mit einem Schicksal. 

 

Der Zürcher Oberländer Dichter Jakob Stutz war einer der populärsten Schweizer Autoren seiner Zeit. Seine «Gemälde aus dem Volksleben» und seine Autobiografie «Siebenmal sieben Jahre aus meinem Leben» erfreuten sich beim Lesepublikum grosser Beliebtheit. Sie dienten der Volkskunde im 20. Jahrhundert als erste und wichtigste Quelle für das Brauchtum im Zürcher Oberland in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

 

In seiner Jugend als begabtes Kind vom Land gefördert entwickelte er sich zu einer schillernden Persönlichkeit. Er wurde Werk- und Elementarlehrer, Schriftsteller und Dichtervater, Herausgeber und Erwachsenenbildner, Sozialreformer und Sparkassengründer.

Seit seiner Kindheit plagte ihn jedoch das Bewusstsein, anders zu sein als andere Knaben. Als Erwachsener ist er wegen seiner homosexuellen Veranlagung mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hat sich im Gefängnis immer wieder die Frage gestellt: «Warum nur – warum?»

 

Matthias Peter, Theatermacher und Autor, setzt sich zum Doppeljubiläum – 225. Geburtstag und 150. Todestag – mit Jakob Stutz und seinem Schicksal auseinander. Mit einem Theatermonolog über dessen Verdienste und Vergehen lässt er den Dichter in einer kleinen Gedenkausstellung als Wiedergänger auftreten, gibt ihm eine Stimme und lässt das Publikum an dessen Werdegang und inneren Nöten teilhaben, ohne damit Verfehlungen zu entschuldigen. Hauptschauplätze der Erzählung sind die Zürcher Oberländer Gemeinden Hittnau, Sternenberg, Fischenthal, Pfäffikon und Bäretswil. Aber auch die Stadt Zürich sowie Schwellbrunn und Trogen im Kanton Appenzell-Ausserrhoden.

 

Von und mit Matthias Peter. 

 

www.text-theater.ch
www.matthiaspeter.ch

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse 19:30

Brothus

Brothus

Brothus

Brothus

17.
Brothus
Brothus

Dienstag 17. November 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Di. 17. Nov. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Brothus – das sind Simon Brodmann, Jean-Daniel Girod und Cyrill Michel.

 

Wer an der Tür ihres Proberaums lauscht, hört zwei E-Gitarren, einen E-Bass und zwei Perkussions-Pedale, mit denen sich minimalistische Beats erzeugen lassen. Darüber schweben drei unterschiedliche Männerstimmen, die, wenn sie sich zur Harmonie vereinen, eine fulminante Einheit bilden. Sie singen Mundartlieder mit verschrobenen Texten und erzählen Geschichten über die Schieflagen des Lebens.


Jean-Daniel, der eine Ausbildung zum Chorleiter gemacht hat, ist der Mann für die sublimen Harmonien und eleganten Grooves. Er spielte bereits zu Schülerbandzeiten mit Simon zusammen. Dieser vertieft seit Jahrzehnten seine Liebe zum Mundartlied und gibt dieser Leidenschaft mit dem Projekt Brothus ein Zuhause. Cyrill, Gitarrenvirtuose und Experte für Gänsehautmomente, und Simon haben beide an der Jazzschule Luzern studiert. Die beiden teilen eine tiefe Faszination für Leonard Cohen.

Zu dritt spielen sie ihre eigentümlichen, betörenden Mundartlieder.
Simon Brodmann: Text, Gesang, E-Gitarre. Cyrill Michel: Gesang, E-Gitarre. Jean-Daniel Girod: Gesang, E-Bass, Perkussions-Pedale.

Eintritt CHF 35.00 / 25.00 // Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

Dezember 2026

Die Präparation Dostojewskis

Das Theater der historischen Interpretationen

Die Präparation Dostojewskis

Das Theater der historischen…

01.
Die Präparation Dostojewskis
Das Theater der historischen Interpretationen

Schweizer Premiere

Dienstag 01. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Di. 01. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 44

Eine phantasmagorische Komödie von Vsevolod Bernstein (Naked Lenin, Besuch der Eva Markowna

 

Das Theater der historischen Interpretationen präsentiert:
Nadeschda Suslova, der ersten Studentin der Universität Zürich, fällt das Leben alles andere als leicht. Sie muss nicht nur Frösche präparieren, sondern sieht sich auch dem Skeptizismus und der Ablehnung ihrer Umgebung ausgesetzt. Zu Besuch kommt ihre Schwester Polina, die sich in einer für beide Seiten quälenden Liebesbeziehung mit dem Schriftsteller Dostojewski befindet.

 

Als Bauerntöchter lösen die Schwestern ihre Probleme auf die in der Dorfgemeinschaft übliche Weise und veranstalten eine Wahrsagerei auf den zukünftigen Ehemann. Als zugleich emanzipierte junge Frauen jedoch beschliessen sie, den erschienenen Geist Dostojewskis wie einen Frosch zu präparieren, um nebenbei zu klären, wozu Literatur überhaupt notwendig ist.

 


Mit Arina Merzliakova und Vera Ostrowsky.
Bühnenbild: Georges Filtschakov.
In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Dümmer als letscht Mal

Bastler & Grautier

Dümmer als letscht Mal

Bastler & Grautier

04.
Dümmer als letscht Mal
Bastler & Grautier

Zürcher Premiere

Freitag 04. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Fr. 04. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Bastler & Grautier singen Songs von tiefgründig bis dumm. Und an diesem diesem Abend spielen sie nur die dummen. Mit punkiger Lust am Chaos greift das interkantonale Liedermacherduo Themen auf, die wirklich interessieren:

Welche Drogen eignen sich für den Spielplatz? Wann ist physische Gewalt sinnvoll und nützlich? Passt eine Punkband in die Garage neben den Tesla? Was haben ein Schwingfest und eine Orgie gemeinsam?

Eine schlauere Art, dumme Songs zu spielen, sucht man vergeblich. Ist dir das zu dumm? Dann komm am Samstag!

Eintritt CHF 30.00 / 25.00 // Abendkasse ab 19:30

Tüüfgründiger als letscht Mal

Bastler & Grautier

Tüüfgründiger als letscht Mal

Bastler & Grautier

05.
Tüüfgründiger als letscht Mal
Bastler & Grautier

Zürcher Premiere

Samstag 05. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 05. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Bastler & Grautier singen Songs von tiefgründig bis dumm. Und an diesem diesem Abend spielen sie nur die dummen. Mit punkiger Lust am Chaos greift das interkantonale Liedermacherduo Themen auf, die wirklich interessieren:

Welche Drogen eignen sich für den Spielplatz? Wann ist physische Gewalt sinnvoll und nützlich? Passt eine Punkband in die Garage neben den Tesla? Was haben ein Schwingfest und eine Orgie gemeinsam?

Eine schlauere Art, dumme Songs zu spielen, sucht man vergeblich. Ist dir das zu dumm? Dann komm am Samstag!

Eintritt CHF 30.00 / 25.00 // Abendkasse ab 19:30

Shakespeare: OTHELLO

Bernd Lafrenz

Shakespeare: OTHELLO

Bernd Lafrenz

09.
10.
Shakespeare: OTHELLO
Bernd Lafrenz

Mittwoch 09. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 46

Mi. 09. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 46

Donnerstag 10. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 46

Do. 10. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 46

Für alle, die Bernd Lafrenz kennen, erübrigt sich jedes Wort. Für alle anderen: Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule...

 

Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!


Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell Arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phänomenalen Bühnenpräsenz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit 25 Jahren. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin).


Was sich da auf der Bühne tut, ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht (Stuttgarter Zeitung). Bernd Lafrenz gibt den Othello mit all seinem Zauber und in allen Facetten.

Wer es verpasst, ist selber schuld. 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Besuch der Eva Markovna

Theater der historischen Interpretationen

Besuch der Eva Markovna

Theater der historischen…

12.
13.
Besuch der Eva Markovna
Theater der historischen Interpretationen

Schweizer Premiere

Samstag 12. Dezember 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sa. 12. Dez. 2026 | 20:00 Uhr reservieren 45

Sonntag 13. Dezember 2026 | 17:00 Uhr reservieren 45

So. 13. Dez. 2026 | 17:00 Uhr reservieren 45

Eine psychoanalytische Komödie.

 

Ein Stück von Vsevolod Bernstein („Naked Lenin“), das auf wahren Ereignissen basiert und in Zürich des Jahres 1909 spielt. Die romantische Beziehung zwischen C. G. Jung und seiner Patientin Sabina Spielrein bedroht die Karriere Jungs in der psychiatrischen Klinik Burghölzli. Die Ankunft von Eva Markovna, Sabinas Mutter aus Rostow, verkompliziert die Situation zusätzlich.

 

Mit: Vera Zakharchenko, Iryna Osinska, Jakov Jakushevsky und Maria Wenning. Text und Regie: Vsevolod Bernstein.

 

An der Produktion wirken Schauspieler:innen und Künstler:innen aus der Schweiz, Russland, und der Ukraine mit. Und das freut uns sehr!

 

In russischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse 30 Minuten vor Beginn

Keller62 | Rämistrasse 62 | 8001 Zürich