Programm

Januar   Februar   März   April  

Januar 2022

Diabelli

Michael Scheid

Diabelli

Michael Scheid

20.
21.
Diabelli
Michael Scheid

Donnerstag 20. Januar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 6

Do. 20. Jan. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 6

Freitag 21. Januar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 17

Fr. 21. Jan. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 17

"Diabelli", das ist das Vermächtnis, der letzte Auftritt eines Bühnenillusionisten, dem vor lauter Tricks und Sensationen das eigene Ich abhandengekommen ist. "Diabelli" ist ein Werk voll aberwitziger Einfälle, wortgewaltiger Täuschungen und beredter Enthüllungen über einen Mann, der sich an seinem letzten Kunststück versucht: der spektakulären Inszenierung des eigenen Verschwindens.

 

Über die Treue zu Burgers verwinkeltem und von Kunstwörtern gespicktem Text von 1979 kann man nur staunen. Michael Scheid hat die Gabe, diese Sätze zu sprechen – und dazu auch noch zu zaubern. «Glissieren, Palmieren, Filieren, Eskamotieren, Forcieren, Voltieren»: Mit grossen Handbewegungen stopft er die Wörter in den leeren Kegel, bis unten eine rote Kugel herausschaut. Schnelle Finger hat der Mann, aber auch eine flinke Zunge. «Winkelparliererei.» Doch jedes Wort ist mehr Täuschung als Enthüllung. Eine perfekte Illusion.

 

Mit Michael Scheid. Regie: Johannes Peyer

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Du könntest was anfangen

Lea Gottheil

Du könntest was anfangen

Lea Gottheil

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Du könntest was anfangen
Lea Gottheil

Zürcher Premiere

Mittwoch 26. Januar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 23

Mi. 26. Jan. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 23

Donnerstag 27. Januar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 26

Do. 27. Jan. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 26

Freitag 28. Januar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 22

Fr. 28. Jan. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 22

Lea Gottheil und ihre Bariton Ukulele. Und ein Liederabend dazu. Denn eine alte Bekannte kehrt in den Keller62 zurück. Wir freuen uns sehr!

Zum Programm: Oh chumm mit! Mir mached eus öppis vor, tüend de Gliiche, wie alles no vor eus wär… Säg, gits würkli kei Salbi, kei Formle und keis Chrut, wo irgendwo imene Schatte degäge gwachse isch? Denn dein Herz ist ein Strassenmusikant, das hat alles, alles unbenannt. Din Wolfspelz passt guet zu minere bleiche Hüehnerhuut. Und de Fernseh vo de Frau Fälder isch wieder mal z'luut.

Leise Töne, von leichten Vibrationen bis hin zu ernsthaften Erschütterungen. Mit dem Überraschungsgast Aurélie Aurélamente. Von und mit Lea Gottheil. 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Februar 2022

Glücklich

Michael Ransburg

Glücklich

Michael Ransburg

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Glücklich
Michael Ransburg

Schweizer Premiere

Mittwoch 02. Februar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 29

Mi. 02. Feb. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 29

Donnerstag 03. Februar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 03. Feb. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Freitag 04. Februar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 04. Feb. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Samstag 05. Februar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 28

Sa. 05. Feb. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 28

Das Glück des Menschen ist, dass alle Menschen die Fähigkeit in sich tragen, glücklich zu sein. Alle. Die Guten und die Schlechten auch. Ist das ungerecht? Herr Glück erzählt von der schlimmsten Zeit seines Lebens, in der er sehr viel Pech hatte. Es geht um Theater, um Mobbing am Arbeitsplatz, Zahnärzte, Alkohol, blaue Hochgeschwindigkeitskühe, Sexismus, die Sportschau, Seifenblasen, den HSV, Wärme-Pflaster, Spitznamen, Existenzangst, Rolex, Schweisshände, Porsche und Blähungen, kurz: ums glücklich sein! Aber wie wird man das? Mit furioser Phantasie, virtuos skurrilem Spiel und phantastisch weisem Humor wagt der Schauspieler Michael Ransburg in seinem ersten Solo die Antwort.

Eintritt CHF 42.00/28.00

DICHTER ZWISCHEN STRAFLAGER UND ROULETTE

Heiko Strech - Berit Griebenow - Macha…

DICHTER ZWISCHEN STRAFLAGER…

Heiko Strech - Berit Griebenow - Macha…

09.
DICHTER ZWISCHEN STRAFLAGER UND ROULETTE
Heiko Strech - Berit Griebenow - Macha Soukenik

Mittwoch 09. Februar 2022 | 20:00 Uhr reservieren 25

Mi. 09. Feb. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 25

Eine Dialog-Lesung mit Kommentar zu Dostojewskijs 200. Geburtstag.

Leidenschaft, Leid, Liebe, Liebesleid, Gut und Böse, Tod, Mord – ewige Themen der Dichtung. Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) gehört wie Shakespeare zu den Titanen der Literatur. Weit wirkt er bis ins Heute. In 170 Sprachen. Sein Riesenwerk schuf der Dichter extrem belastet von aussen und innen. Zudem Epileptiker. Nach einem fast vollstreckten Todesurteil wurde der politische Rebell zu vier Jahren Straflager in Sibirien begnadigt. Seine «Aufzeichnungen aus einem Totenhaus» (1861) nehmen uns unfehlbar mit. Der Roman «Der Spieler» (1867) reflektiert beklemmend des Autors selbstzerstörerische Spielsucht. Seine gleichzeitige Liebessucht zur bös kapriziösen Polina baut er ebenfalls ein. Erst mit 51 Jahren löste er sich vom Roulette. Seine erste Ehe mit Marja war nicht glücklich. Seine zweite Frau Anna wird «ein Glück und Segen!». Im Roman «Der Idiot» (1868) schuf er mit dem Fürsten Myschkin einen Christus-Nachfolger. In «Die Brüder Karamasow» (1878-1880), einem «Kriminalroman» mit ungeheurem Tiefgang, gibt er in Iwan und Ajoscha der eigenen Gottferne und Gottsuche unvergessliche Gestalt. Und seinen Leidenschaften im ausschweifenden dritten Bruder Dimitri.

Es lesen Heiko Strech (Konzept/Text) und Berit Griebenow. Gitarre: Macha Soukenik.

Eintritt CHF 35.00 / 25.00

März 2022

Theussl singt Hirsch - Ein dunkelgraues…

Christoph Theussl

Theussl singt Hirsch - Ein…

Christoph Theussl

02.
Theussl singt Hirsch - Ein dunkelgraues Jubiläumskonzert
Christoph Theussl

Schweizer Premiere

Mittwoch 02. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Mi. 02. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Theussl is back! Nach langer Zeit wieder bei uns im Keller62. Wir sind überglücklich. Und dann noch mit den Liedern von Ludwig Hirsch!  

 

Im November jährt sich der Todestag des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch zum zehnten Mal. Für den noch lebenden Liedermacher Christoph Theussl ist das Anlass, an das Werk Ludwig Hirschs zu erinnern. Von blutrünstig-morbid über zartbitter-humorvoll bis melancholisch-versöhnlich erstreckt sich das Specktrum der Reisen, auf die sich die Charaktere in Hirschs Liedern begeben. Seit Jahrzehnten begleiteten und inspirierten diese musikalischen Geschichten Theussl zu seinen eigenen Nummern. Die Tradition ist die gleiche, die Herkunft eine ähnliche, nur die Zeit war eine andere. Als Theussl begonnen hat Lieder zu schreiben und diese öffentlich vorzutragen, war Hirsch schon fast am Ende seiner Reise angelangt. Schade eigentlich, dass sie sich nie begegnet sind.

 

Zum ersten Mal interpretiert Theussl einen ganzen Abend lang Lieder, die er nicht selber geschrieben hat. Hoffentlich werden sie noch oft gesungen. So wie vom Meister selbst wirds nicht gelingen. Aber die Lieder für sich sind grossartig genug, um auch ohne ihren Erschaffer die notwendige Wirkung erzielen zu können. Da sind wir mehr als als sicher! Und freuen uns sehr, denn Christoph Theussl is back! 

 


Christoph Theussl ist gebürtiger Steirer und lebt heute in München. Er arbeitet als Liedermacher, Schauspieler, Musikkabarettist, und Lesebühnenautor.
Er ist Preisträger des Förderpreises der Liederbestenliste 2014, sowie des Förderpreises der Hanns Seidel-Stiftung 2015 und Stammmitglied der Münchner Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“. Unter dem berliner Plattenlabel "Periplaneta" hat er bisher zwei Alben veröffentlich ("Antilogie I", 2010 und "Endlich - Lieder für alle, die noch leben", 2014). Das neueste Album ANTIROMANTIKA kommt Winter 2021 heraus.
Hier kann die CD bestellt werden.  


www.theussl.de

Eintritt CHF 30.-

DA - LI

Davide Gagliardi

DA - LI

Davide Gagliardi

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05.
DA - LI
Davide Gagliardi

Zürcher Premiere

Donnerstag 03. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 03. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Freitag 04. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 04. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Samstag 05. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Sa. 05. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Ein Mann zieht um. Es ist sein x-ter Umzug. Wir wissen nicht, wieso er umzieht, aber dass er, jedes Mal, wenn er es tut, die Gelegenheit ergreift, sich von allem zu entledigen, was bis zu diesem Moment wichtig, aber nun unnötig geworden war.

 

Aber da ist ein Poster, eine Reproduktion eines Bildes von Salvador Dalì, «Weiches Selbstbildnis mit gebratenem Speck», welches, obwohl schon lange von den Wänden entfernt – eigentlich wurde es noch nie aufgehängt – und auch schon vergilbt und ramponiert, also eigentlich «zum entsorgen bestimmt», unsere Hauptfigur mit etwas konfrontiert, was offensichtlich noch nicht überwunden ist, was sein Bewusstsein noch nicht verarbeitet hat.

 

Kann man in einem Theaterstück über die Gefühle sprechen, welche ein Kunstwerk in uns weckt? Kann man, ohne in allgemeine Schwafelei zu verfallen, definieren, welche Bedeutung die Kunst in unserem Leben einnimmt? Kann man, ohne psychoanalytisch abzuschweifen, erzählen, wie alles – so wie in unserem Fall – von einem Bild von Dalì ausgehen kann?

 

Licht und Ton: Vincenzo Vecchione. Kostüme: Deborah Erin Parini. Mit Davide Gagliardi. Text und Regie: Egidia Bruno.

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Eine Stunde der Liebe

Becker / Götzinger / Peier / Held

Eine Stunde der Liebe

Becker / Götzinger / Peier / Held

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Eine Stunde der Liebe
Becker / Götzinger / Peier / Held

Premiere

Donnerstag 10. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 29

Do. 10. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 29

Freitag 11. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 11. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Samstag 12. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Sa. 12. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Dienstag 15. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 28

Di. 15. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 28

Donnerstag 17. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 17. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Freitag 18. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 18. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Donnerstag 24. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 24. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Freitag 25. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 25. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Samstag 26. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Sa. 26. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Ein Mädchen trifft einen Jungen. Wie viel Zeit bleibt ihnen für ihre Liebe? Eine Ewigkeit oder nur ein paar Augenblicke? Die Liebenden Ela und El müssen sich einem aufregenden Kampf gegen die gnadenlose Zeit stellen. Und dann ist da noch jemand...

 

Ein zerbrechliches Theaterstück von Josef Topol, in dem sich die Protagonisten und auch das Publikum oft in einem Traum wähnen. Oder ist alles real? Und erlischt die Liebe, wenn sie in Zeit verwandelt wird?

 

Eine Stunde der Liebe. Poetisch. Spannend. Aussergewöhnlich.

 

Mit Laura Sophia Becker, Jonas Götzinger und René Peier. Licht: Karl von Krollock. Assistenz: Nina Meisser, Matthias Kull. Produktion: Theater am Rande. Regie: Lubosch Held Hrdina.

Rechte bei Aura-Pont, Prag. 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Wir sind die Töchter der Erde

Dagmar Loubier

Wir sind die Töchter der Erde

Dagmar Loubier

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Wir sind die Töchter der Erde
Dagmar Loubier

Schweizer Premiere

Dienstag 29. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Di. 29. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Lyrik indigener Frauen Nordamerikas.

 

In dieser Lesung kommen die indigenen Frauen Nordamerikas zur Sprache, im eigentlichen Wortsinn: Gedichte aus dem Leben und dem Sein als „Indianerin“ von ca. 1950 bis 2018.

Thematik ist die traditionelle Lebensweise im Einklang mit der Natur, die Gemeinschaft, ihre Spiritualität, die weibliche Identität, aber auch die Problematik des Lebens in den Reservaten, Verlust des Selbst-Bewusstseins der Indigenen.

Auch Partnerschaft und Familie, Gewalt und Missbrauch, das Trauma der Residential Schools, sowie das neue Selbstverständnis indianischer Frauen sind Inhalt der Gedichte.

 Fotos und authentische Musik runden den Leseabend ab.

Eintritt CHF 30.00

Der Rest ist Schweigen

Sandra Schüssler / Harald Volker Sommer

Der Rest ist Schweigen

Sandra Schüssler / Harald Volker…

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Der Rest ist Schweigen
Sandra Schüssler / Harald Volker Sommer

Schweizer Premiere

Donnerstag 31. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 31. März 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Zwei Clowns in Shakespeares Welt.  

Romeo und Julia, Macht und Intrigen, Tod und Kämpfe um den Thron, Verwechslungen, die dunkle Welt von Macbeth… 


In vielen Spiegelungen und Verwechslungen wandern die beiden Clowns durch das Shakespearsche Labyrinth, verirren sich, werden Gegenspieler und treffen wieder in neuen Rollen aufeinander. Und was für eine dunkle Energie verbirgt sich in der schwarzen Clownsnase? Und wie entwickelt sich „Romeo und Julia“, wenn es plötzlich drauf ankommt, welcher Vogel der richtige war?

 

In einem Wechselspiel von Witz, Slapstick und dunkler Materie treten wir eine Reise an, die uns bis zum Maestro selbst führen soll. Und wenn wir Glück haben, tauchen gar Rosenkranz und Güldenstern auf. Und „der Rest ist Schweigen“. 

Regie: Harald Volker Sommer

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

April 2022

Restposten

Marc Späni

Restposten

Marc Späni

01.
Restposten
Marc Späni

Zürcher Premiere

Freitag 01. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 01. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Auf die Idee muss man erst mal kommen. Marc Späni ist drauf gekommen. Und so präsentiert er mit «Restposten» auf eine sehr abwechslungsreiche und anregende Art, was von ihm nie publiziert wurde. Eben Restposten. 

Er erzählt aus dem Literaturbetrieb, spielt Jazzsaxofon, zeigt grossformatige Illustrationen, redet in Hörspielen mit, diskutiert mit seinem jungen Ich, oder aber auch mit Sigmund Freud.   

Reisen nach Zürich, Amerika, Asien, bis in eine ferne, digitale Welt, wo das unendliche Leben Wirklichkeit wird, stehen uns bevor. Da sollte Netflix keine Chance haben.

Bodenständig. Religiös. Mysteriös. Wissenschaftlich. Poetisch. Wie Sie wollen. 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Very jazzy!

Olivieri Jazz

Very jazzy!

Olivieri Jazz

02.
Very jazzy!
Olivieri Jazz

Samstag 02. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Sa. 02. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Very Jazzy! Olivieri Jazz. Nach zwei Jahren wieder im Keller62!

 

Und das sagen die Musiker über ihre Musik: Jazz ist keine reine Musik, es wäre ein Widerspruch in sich. So verstehen auch wir unsere Musik. Sie ist der Tradition, den Wurzeln des Blues verpflichtet, aber ebenso ein Konglomerat unterschiedlichster Stile wie Soul, Funk, Rock oder Latin. Mal unterhalten wir eher aus dem Hintergrund heraus, mal versuchen wir, Grenzen zu sprengen und Formen neu zu gestalten. Immer aber mit dem Ziel, das innerste des Menschen, Körper wie Intellekt, anzusprechen. Und dabei Energien frei zu bekommen. So sind wir zwar im Kern dem Hard- und Neobop sowie dem Latin-Jazz verpflichtet. Vielleicht ist’s eine Generationenfrage. Doch bei aller Treue zu Stil und Form wollen wir stets auf der Suche bleiben nach Neuem, Anderem. Nach Ideen, Energie, Kreativität. Mal sanft und anmutig, mal kräftig und impulsiv. Wir spielen nicht einfach Weltmusik, wir spielen Jazz.

Eintritt CHF 25.00

König Richard III., frei komisch nach…

Bernd Lafrenz

König Richard III., frei…

Bernd Lafrenz

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König Richard III., frei komisch nach Shakespeare
Bernd Lafrenz

Schweizer Premiere

Mittwoch 06. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Mi. 06. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Donnerstag 07. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Do. 07. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Bernd Lafrenz hat sich mit seinen Soloadaptionen der Shakespeare-Klassiker vom Geheimtipp zur festen Grösse mit Kult-Potential in die Herzen der Zuschauer gespielt. Jetzt kommt er mit seinem neuesten Stück. König Richard III.

Richard, Herzog von Gloucester, ist bucklig und hinkt. Tanz und Feste sind ihm zuwider, den grimmigen Krieg zieht er dem heiteren Frieden vor.
Durch die Natur um äusserliche Reize betrogen, entschliesst er sich, ein Erzschurke und Bösewicht zu werden und jeden zu beseitigen, der sich ihm in den Weg stellt. Mit allen Mitteln will er den Königsthron erobern, den sein Bruder König Edward der Vierte noch besetzt. 


So ein Schurke kommt Bernd Lafrenz gerade recht. Und er zieht, so wie wir ihn kennen, alle seine Register.

 
Mit dem Zählen kommt man gar nicht mehr nach. In wie viele Figuren Lafrenz an diesem eineinhalbstündigen Abend schlüpft, es ist irgendwann irrelevant, es sind einfach beeindruckend viele. 


Und Lafrenz gibt sogar dem Meister Shakespeare selbst das Wort. Dieser, sich in seinem Probenraum befindend, arbeitet just am Drama über Richard III. - im Beisein seiner Mutter, versteht sich, die für viel Komik an diesem Abend sorgt.

 

Ein echter Lafrenz-Abend. 

 

Der König ist tot, es lebe der König!

 

Regie: Bernd Lafrenz und Nicole Djandji-Stahl

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Alles muss man selber machen! - Eine…

Anna Lienhardt

Alles muss man selber machen!…

Anna Lienhardt

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Alles muss man selber machen! - Eine Schweizerin wandert ein
Anna Lienhardt

Freitag 08. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Fr. 08. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Samstag 09. April 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Sa. 09. Apr. 2022 | 20:00 Uhr reservieren 30

Die Schweiz - alle so pünktlich und alle so höflich, alles so sauber, alles so ordentlich und alles so perfekt - Edith hat die Schnauze voll von ihrer tadellosen Heimat - und macht sich auf Sinn- und Selbstsuche jenseits der Alpen, nämlich in ihrer Wahlheimat Berlin. Hier sind alle missmutig und direkt, alles unorganisiert, verschmutzt und luftverpestet - hier kann sie endlich atmen! Doch es prallen Welten aufeinander! Erfrischend politisch inkorrekt nimmt die Kabarettistin Anna Lienhardt nicht nur die Deutsch-Schweizerische Beziehung, sondern gleich die gesamte Völkergemeinschaft mit aufs Korn und portraitiert liebevoll unverfroren und feinsinnig direkt die Doppelmoral und das Scheitern der „Generation Selbstverwirklichung“. Lachen garantiert.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Keller62 | Rämistrasse 62 | 8001 Zürich