Programm

Januar   Februar   März   April   Mai  

Januar 2023

Galgenlieder von Christian Morgenstern

Andreas Cincera

Galgenlieder von Christian…

Andreas Cincera

27.
Galgenlieder von Christian Morgenstern
Andreas Cincera

Schweizer Premiere

Freitag 27. Januar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 32

Fr. 27. Jan. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 32

Eine musikalische Reise in die Welt von Christian Morgenstern.

 

Wenn sich acht lustige Könige die Kleider raffen und sich von ihren Narren hängen lassen, damit es ihnen am Galgen, im Moment des «Dazwischen» gelingt, die Welt anders und andere Dinge zu sehen als die Anderen, dann sind wir mitten der Welt von Christian Morgenstern.

 

Das Motto, dass in jedem Menschen ein Kind ist, das spielen will, inspirierte den Dichter für seine Gedichte. Sie erzählen vom Vierviertelschwein und der Auftakteule, von den Rehlein, die beten zur Nacht, von Fake News der Westküsten, der Welt abschirmenden künstlichen Kopf, von einem ungebremst ansteigenden Meeresspiegel…. Verblüffend visionär sind diese Texte von 1905.

 

Andreas Cincera bleibt Morgenstern nichts schuldig, er spielt auf seinen Kontrabass, er streicht, zupft, singt, pfeift, klopft, stöhnt, flüstert und verbindet die Musik von Johann Sebastian Bach über Sofia Gubaidulina bis zu Jaco Pastorius in virtuoser Weise mit den teils feinsinnig poetischen, teils den Dadaismus vorwegreifenden Texten. 

 

Wohl uns, hütet doch die Mitternachtsmaus in solcher Nacht das vom Geist verlassenen Haus!

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Kunst ist reden mit G"tt / Else…

Yael Schüler

Kunst ist reden mit G"tt /…

Yael Schüler

31.
Kunst ist reden mit G"tt / Else Lasker-Schüler
Yael Schüler

Schweizer Premiere

Dienstag 31. Januar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 39

Di. 31. Jan. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 39

Von und mit Yael Schüler. Choreographie: Muriel Bader.

 

 

„Dies war die grösste Lyrikerin, die Deutschland je hatte ... Ihre Themen waren jüdisch; ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch ... Immer unbeirrbar sie selbst ... vermochte sie in dieser Sprache ihre leidenschaftlichen Gefühle auszudrücken, ohne das Geheimnisvolle zu entschleiern und zu vergeben, das ihr Wesen war.“ ( Gottfried Benn )
 

 

Else Lasker-Schüler selbst betritt die Bühne. Sie hat sich entschlossen die Vorstellung zu übernehmen.

 

Oder aber: Schüler ersetzt heute Schüler, von Schüler gespielt… Sie erzählt aus ihrem Leben in der Schweiz, in Zürich, Ascona oder in Deutschland, Berlin, Wuppertal, oder in Israel, Jerusalem. Sie teilt mit dem Publikum Erinnerungen an von ihr geliebte Menschen, ihr Verhältnis zu G"tt- zu dem Einen, oder Erinnerungen an Berlin der 20er Jahre, an Aufführungen der von ihr geschriebenen Stücke, schliesslich ihr Leben als Flüchtling, als eine, die ihre Heimat verloren hat, auf der Suche ist nach ihrem Zuhause. Es wird deutlich, wie menschlich, konkret und dramatisch Else Lasker-Schülers Gedichte eigentlich sind, wie sehr aus dem Leben geschöpft. 

Ja, und sie möchte dem Publikum heute aus ihrem neuesten Stück „Ich und Ich“ vortragen. Tut sie auch. Und schon bei der Beschreibung der Bühne aussehen soll, nimmt es uns mit. 

Mehr davon!

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse ab 19:30

Februar 2023

Kunst ist reden mit G"tt / Else…

Yael Schüler

Kunst ist reden mit G"tt /…

Yael Schüler

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Kunst ist reden mit G"tt / Else Lasker-Schüler
Yael Schüler

Schweizer Premiere

Mittwoch 01. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 40

Mi. 01. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 40

Donnerstag 02. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 45

Do. 02. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 45

Von und mit Yael Schüler. Choreographie: Muriel Bader.

 

 

„Dies war die grösste Lyrikerin, die Deutschland je hatte ... Ihre Themen waren jüdisch; ihre Phantasie orientalisch, aber ihre Sprache war deutsch ... Immer unbeirrbar sie selbst ... vermochte sie in dieser Sprache ihre leidenschaftlichen Gefühle auszudrücken, ohne das Geheimnisvolle zu entschleiern und zu vergeben, das ihr Wesen war.“ ( Gottfried Benn )
 

 

Else Lasker-Schüler selbst betritt die Bühne. Sie hat sich entschlossen die Vorstellung zu übernehmen.

 

Oder aber: Schüler ersetzt heute Schüler, von Schüler gespielt… Sie erzählt aus ihrem Leben in der Schweiz, in Zürich, Ascona oder in Deutschland, Berlin, Wuppertal, oder in Israel, Jerusalem. Sie teilt mit dem Publikum Erinnerungen an von ihr geliebte Menschen, ihr Verhältnis zu G"tt- zu dem Einen, oder Erinnerungen an Berlin der 20er Jahre, an Aufführungen der von ihr geschriebenen Stücke, schliesslich ihr Leben als Flüchtling, als eine, die ihre Heimat verloren hat, auf der Suche ist nach ihrem Zuhause. Es wird deutlich, wie menschlich, konkret und dramatisch Else Lasker-Schülers Gedichte eigentlich sind, wie sehr aus dem Leben geschöpft. 

Ja, und sie möchte dem Publikum heute aus ihrem neuesten Stück „Ich und Ich“ vortragen. Tut sie auch. Und schon bei der Beschreibung der Bühne aussehen soll, nimmt es uns mit. 

Mehr davon!

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse ab 19:30

Wo nur die Liebe blüht

Kerrison / Rouben / Zollinger-Widmer /…

Wo nur die Liebe blüht

Kerrison / Rouben / Zollinger-Widmer /…

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Wo nur die Liebe blüht
Kerrison / Rouben / Zollinger-Widmer / Bachmann-Schwarzenbach

Zürcher Premiere

Freitag 03. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 40

Fr. 03. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 40

Samstag 04. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Sa. 04. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Es ist kein gewöhnlicher Liederabend. Eher eine Mischung aus Gesang und Theater. Lieder eingebettet in einen Text. Ein jedes Lied führt zum anderen, so dass ein musikalisch-sprachliches Ganzes entsteht. Um Blumen geht es und um Liebe. 

 

Ein bunter Strauss aus den schönsten Blumen- und Liebesliedern der Musikliteratur von Chopin über Brahms bis Udo Jürgens. Dazwischen finden sich neben Berühmtheiten auch unbekannte Perlen aus der Musikgeschichte.

Blumiger Musiktheater-Abend voller Witz, Spannung und Herzschmerz, für Ohren, Augen und die Seele!

 

Mit Angela Kerrison, Sopran, Nevena Rouben, Mezzosopran, Barbara Zollinger-Widmer, Klavier. Regie: Julia Bachmann-Schwarzenbach.

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Melina – Hommage an eine Legende

Marianne Weber / Akis Savas / Daniel Ludwig

Melina – Hommage an eine…

Marianne Weber / Akis Savas / Daniel…

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Melina – Hommage an eine Legende
Marianne Weber / Akis Savas / Daniel Ludwig

Zürcher Premiere

Dienstag 07. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 39

Di. 07. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 39

Mittwoch 08. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 41

Mi. 08. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 41

Donnerstag 09. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 09. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sie war schon zu Lebzeiten eine Legende: Die griechische Schauspielerin, Sängerin und Politikerin Melina Mercouri. Sie erlangt mit dem Film «Never on Sunday» Weltruhm und singt während der Zeit des Obristenregimes verbotene Lieder. Nach dem Sturz der Junta wird sie ins Parlament gewählt und später zur Kulturministerin berufen. Sie kämpft für antike Kulturschätze und die Idee einer Kulturhauptstadt Europas stammt von ihr. In einem Kafenion trifft sich der Star mit Freund*innen, arbeitet an einer Rede, erinnert sich an früher und schaut nach vorn.

Mit Marianne Weber (Text und Spiel), Daniel Ludwig (Regie), Akis Savas (Bouzouki), Fotini Lazou (Kostüme) und Chantal Wuhrmann (Raum).

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Müde

StuThe Zürich

Müde

StuThe Zürich

14.
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Müde
StuThe Zürich

Dienstag 14. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Di. 14. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Mittwoch 15. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 44

Mi. 15. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 44

Diversität und kulturelle Teilhabe werden immer wichtiger. Im Rahmen unserer Reihe „Fühl dich frei, Gusti.“ zeigen wir eine Produktion der Gruppe "StuThe". Weil wir sie bekannt machen möchten. Eine spannende Sache. Viel Spass dabei.

Als Inspiration für das Stück dienten Gespräche mit Freunden und Bekannten, Interviews mit Peers der Pro Mente Sana Stiftung, die früher selbst eine Erschütterung erlebt haben, und ihre eigene Recherche. Daraus gewachsen ist eine Collage über die Krankheit "Depression", verwoben mit der Gefühlswelt eines Betroffenen.

Zwischen Tanz und Theater, grossen Emotionen und ihrer totalen Abwesenheit wollen sie sich nähern: Wann ist man normal? Was ist krank? Wie sieht ein Alltag aus? Wie fühlt er sich für Betroffene an? Was passiert da in den Köpfen unserer Freunde? unserer Familie? unserer Bekannten? Angetrieben von ihren eigenen Erfahrungen und als Zeug*in im Bekannten- und Familienkreis versuchen sie sich diesen Fragen zu stellen. Wagen es, einen kurzen Einblick in das innerste Innere zu geben.

 

Regie: Vanessa Morandell. Text/Spiel: Vanessa Morandell, David Schwegler, Johann Ullrich, Emma Sacks, Christian Müller, Jonas Mumenthaler, Alexei Degtayaruk, Friederike Karpf, Stefanie Imhof.

 

Eintritt CHF 20.00 / 10.00

Jandl und die Doppelwörter

Ensemble Découvertes

Jandl und die Doppelwörter

Ensemble Découvertes

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Jandl und die Doppelwörter
Ensemble Découvertes

Schweizer Premiere

Mittwoch 22. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mi. 22. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Donnerstag 23. Februar 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 23. Feb. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Ein skurril-barocker Abend mit Alter und Neuer Musik 

Hätten Sie nicht auch gerne einen "Bedenkenträger", der im Gebirge hinter Ihnen herläuft und Ihnen alle Bedenken abnimmt? Oder einen Schatz, mit dem Sie sprechen können?

 

Diese und andere Doppelwörter, pikant vertont von Sven Hinz, garnieren Ernst Jandls Erfolgsstück aus der fremde, in dem ein Ehepaar miteinander nur in der dritten Person und im Konjunktiv spricht: „ob sie / auch tatsächlich / satt sei?“ Was zunächst ungewohnt und künstlich erscheint, entfaltet mit der Zeit seinen ganz eigenwilligen Humor.

 

Freuen Sie sich auf einen skurril-barocken Abend mit einer Sprechoper, Alter und Neuer Musik, vorgetragen vom Ensemble Découvertes, Sven Hinz und Nicole Djandji-Stahl.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

März 2023

Nachtgedanken

Saskia Brzyszczyk / Peter Dirmeier

Nachtgedanken

Saskia Brzyszczyk / Peter Dirmeier

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Nachtgedanken
Saskia Brzyszczyk / Peter Dirmeier

Schweizer Premiere

Donnerstag 02. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Do. 02. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Freitag 03. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 03. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Samstag 04. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Sa. 04. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Obgleich aller Unterschiede auf dieser Welt: Schlafen müssen und wollen wir irgendwie und irgendwann alle.

Vorbei an einem Stückchen Kindheit, an schlaflosen Nächten und Erinnerungen an vergangene Momente, nehmen der Schauspieler Peter G. Dirmeier und die Musikerin Saskia Brzyszczyk ihr Publikum mit einer Mischung aus Poesie, Humor und Dramatik mit auf eine klangvolle und sinnliche Reise durch den Abend und die Nacht.


Klassische Gutenabend-Lieder begegnen neu vertonten Clemens Brentano-Gedichten und Klassiker von Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff lehnen sich an Kompositionen und Texte der Künstler. Die „Nachtgedanken“ bauen dabei nicht nur Brücken zwischen grossen und kleinen Menschen, sondern auch zwischen vielen unterschiedlichen Nationalitäten.

Poetisch. Geheimnisvoll. Mystisch. Traumhaft. Frei. Und wunderschön.

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

"Einsteins Hirn"

Franzobel

"Einsteins Hirn"

Franzobel

10.
"Einsteins Hirn"
Franzobel

Zürcher Premiere

Freitag 10. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 10. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

 

Wieder im Keller62! FRANZOBEL. Er liest aus seinem neuesten Roman, noch ganz frisch. Und mit einem Bezug zur Schweiz. Wir freuen uns ausserordentlich! 

 

EINSTEINS HIRN.    

Wie im „Floss der Medusa“ erzählt Franzobel eine neue erfundene wahre Geschichte: Der Pathologe Thomas Harvey stiehlt Einsteins Hirn und behält es sein Leben lang.

Am 18. April 1955 kurz nach Mitternacht stirbt Albert Einstein im Princeton Hospital, New Jersey. Seinem Wunsch entsprechend wird der Körper verbrannt und die Asche an einem unbekannten Ort verstreut. Vorher jedoch hat der Pathologe Thomas Harvey Einsteins Hirn entfernt, danach tingelt er damit 42 Jahre durch die amerikanische Provinz. Mit ihm erlebt Harvey die Wahl John F. Kennedys zum Präsidenten und die erste Landung auf dem Mond, Woodstock und Watergate und das Ende des Vietnamkriegs; und irgendwann beginnt das Hirn, mit Harvey zu sprechen.


Franzobels neuer Roman ist ein hinreissender Trip durch wilde Zeiten und zugleich die Lebensgeschichte eines einfachen, aber nicht gewöhnlichen Mannes, den Einsteins Hirn aus der Bahn wirft.

 

Über den Autor: 

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt der Krimi Rechtswalzer (2019) sowie die in zahlreiche Sprachen übersetzten historischen Romane Das Floss der Medusa (2017) und Die Eroberung Amerikas (2021). 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Die schlafende Stimme

Lea Gottheil

Die schlafende Stimme

Lea Gottheil

14.
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Die schlafende Stimme
Lea Gottheil

Premiere

Dienstag 14. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Di. 14. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Mittwoch 15. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mi. 15. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Ein heiserer Abend von und mit Lea Gottheil.


«Ihr linkes Stimmband ist gelähmt. Ich schicke Sie zu den Spezialisten», sagt der Arzt und schiebt die Kamera wieder aus meiner Nasenöffnung. Eine winzige Kamera – eine Biene könnte ihre letzten Bilder damit aufnehmen, bevor sie ausstirbt.


«Wird es aufwachen? Bekomme ich meine Stimme wieder?» frage ich ihn tonlos. Fast tonlos, das rechte Stimmband hat noch ein bisschen was drauf.
«Ich kann es Ihnen nicht versprechen», sagt der Arzt.



Lea Gottheil erzählt in ihrem neuen Soloprogramm, wieso sie nicht auf der Bühne stehen kann. Schon gar nicht mit ihren Liedern. Trotzdem wird's lustig. 
 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse ab 19:30

BERTOLT BRECHT – DRAMA, LYRIK, MARX

Heiko Strech / Berit Griebenow / Daniela…

BERTOLT BRECHT – DRAMA, LYRIK,…

Heiko Strech / Berit Griebenow /…

16.
BERTOLT BRECHT – DRAMA, LYRIK, MARX
Heiko Strech / Berit Griebenow / Daniela Baumann / Macha Soukenik

Zürcher Premiere

Donnerstag 16. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

Do. 16. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 46

 

Eine Hommage zum 125. Geburtstag des Dichters in diesem Jahr

 

Berthold Eugen Friedrich Brecht wurde am 10.Februar 1898 in Augsburg geboren, Sohn des Papierfabrik-Managers Berthold Brecht und seiner Frau Sophie Brezing. BB schärfte seinen Namen zu: Bertolt Brecht. Denn früh liebte er das Verändern. Auch punkto Frauen. Dauernd schrieb er seine Werke um. Berühmt eine der "Geschichten von Herrn Keuner":  Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüsste ihn mit den Worten: "Sie haben sich gar nicht verändert." "Oh!" sagte Herr K. und erbleichte.

 

Während Marx-Studien schuf Brecht sein epochales «Episches Theater». Er wollte die Bühne nicht mit Leben füllen, sondern das Leben reflektieren – etwa durch «Einblenden» von Gedichten, Liedern, Plakaten, direkter Ansprache des Publikums, Presse-Schlagzeilen. Wobei er neben dem Belehren das Unterhalten nie vergass! In der Hitler-Zeit brachte das Zürcher Schauspielhaus die Dramen heraus, die Brechts Weltruhm begründeten – wie etwa das «Leben des Galilei»Nach Exil ab 1933 in Europa und den USA ging Brecht 1948 nach Ost-Berlin. Ein marxistischer Dramatiker im sozialistischen Staat – welch ein Glücksfall! Nein. Veränderer Brecht blieb gefangen in der dogmatisch erstarrten DDR. Bekannt die sarkastische Reaktion des grossen Auch-Lyrikers auf die brutale Unterdrückung des Arbeiter-Aufstandes vom 17. Juni 1953: «Wäre es da/ Nicht doch einfacher, die Regierung/Löste das Volk auf und/Wählte ein anderes?»

 

Dies und vieles mehr erfahren wir in der neuen szenischen Lesung von Heiko Strech, Berit Griebenow, Daniela Baumann und Macha Soukenik. 

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Juwelen des Humors

Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler

Juwelen des Humors

Jürgen Wegscheider und Markus Maria…

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Juwelen des Humors
Jürgen Wegscheider und Markus Maria Winkler

Schweizer Premiere

Mittwoch 22. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mi. 22. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Donnerstag 23. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 23. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Ein humorvoller und satirischer Abend mit Texten von Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Anton Kuh, Peter Hammerschlag, Fred Endrikat …


Mit Geschichten, Gedichten und Sketchen bedienen die beiden Schauspieler Markus Maria Winkler und Jürgen Wegscheider das breite Spektrum des Humors. Dabei stöbern sie quer durch die Literatur und sind fündig geworden. Auf skurrile Art und Weise werden die alltäglichen Schwächen und Stärken sowie die Gegensätze des Menschen mit Witz betrachtet.

 

Turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen sind garantiert und der Zuschauer wird sich in manchen charakterlichen Eigenschaften der dargestellten Figuren durchaus wiederfinden.

 

Prädikat wertvoll.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

HAAS - Tage nach dem Ruhm

ProART Company (CZ)

HAAS - Tage nach dem Ruhm

ProART Company (CZ)

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HAAS - Tage nach dem Ruhm
ProART Company (CZ)

Schweizer Premiere

Freitag 24. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 24. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Samstag 25. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sa. 25. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

 

 

Zu Besuch bei Hugo Haas.

 

"Den Sinn begreifst du nicht, du kannst nur hoffen, dass das, was du lebst, einen Sinn ergibt...." 

 

Ein imaginäres Gespräch des grossen tschechischen Filmstars Hugo Haas mit seinem Bruder Pavel, der Komponist war und 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ums Leben gekommen ist.

 

Auf kleinstem Raum aufgeführt, vereinen sich realistisches Schauspiel und stilisierte Bewegungs-Choreografie.

 

Der musikalische Aspekt der Produktion basiert auf der Kammermusik des Komponisten Pavel Haas und dem Filmwerk von Hugo Haas.

 

Der sprechende Tänzer repräsentiert die Ebene des toten Bruders Paul, die voller Fantasie, Symbolik und metaphysischer Bedeutung ist, während der Schauspieler die Welt des noch lebenden Hugo Haas mit seinen Schmerzen, Unsicherheiten, seiner Vergangenheit und seiner Realität darstellt.

 

Dramatische und intime Momente wechseln mit humorvollen und erhabenen Szenen ab. Ein wichtiger Beitrag der Produktion ist die Darstellung von Haas' bisher wenig bekannter Zeit in Hollywood und Wien. 

 

Eine sehr aussergewöhnliche und sehenswerte Produktion.

 

In Tschechischer Sprache, mit deutschen Untertiteln.

 

Autor, Regie, Choreographie: Martin Dvořák. Musik: Jan Hanák Sonority. Kostüme: Denisa Nová.
Mit: Martin Dvořák und Norbert Žid
 

In Zusammenarbeit mit Der Tschechische Klub Zürich 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Die Nase

lacsap

Die Nase

lacsap

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Die Nase
lacsap

Zürcher Premiere

Donnerstag 30. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 30. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Freitag 31. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 31. März 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

 

"Die Nase" verbindet Gogols gleichnamige Meistererzählung mit Maskentheater und musikalischem Theater.

 

Eines Tages, ohne ersichtlichen Grund, ist die Nase des Major Kovaliovs verschwunden. Für ihn ist ein Leben ohne Nase unvorstellbar. Es muss doch eine Täterschaft für ein solches Verschwinden geben! Kovaliov begibt sich auf deren Suche. Dabei erlebt er sehr mysteriöse Begebenheiten und trifft auf seine eigene, in einen Staatsrat verwandelte Nase.

 

Entdecken Sie mit uns Gogols tiefgründigen, lustigen, aber auch verstörenden Text!

 

Das Maskenspiel und die für dieses Stück komponierte Musik verleihen dieser Perle der russischen Literatur einen Hauch von Strassenoper. Dabei entfaltet sich die in der Erzählung versteckte Gesellschaftssatire prächtig. Ob St. Petersburg oder Zürich, ob damals im 19. Jahrhundert oder heute – vieles hat sich nicht verändert. 

Ein hochaktuelles Stück, das sowohl zum Lachen, als auch zum Nachdenken anregt.

 

Schauspiel und Gesang : Caroline Martin, Cédric Dubois, Claude Sprecher. Bühne und Kostüme : Coline Vergez. Maske : Lucia Picaro. Regie : Pascal Pointet. Regieassistenz : Véronique Walzer. Lichtgestaltung : Samuele D’Amico, Guillaume Lachat. Produktionsleitung : Sylvain Frei

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

April 2023

Die Nase

lacsap

Die Nase

lacsap

01.
Die Nase
lacsap

Zürcher Premiere

Samstag 01. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sa. 01. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

 

"Die Nase" verbindet Gogols gleichnamige Meistererzählung mit Maskentheater und musikalischem Theater.

 

Eines Tages, ohne ersichtlichen Grund, ist die Nase des Major Kovaliovs verschwunden. Für ihn ist ein Leben ohne Nase unvorstellbar. Es muss doch eine Täterschaft für ein solches Verschwinden geben! Kovaliov begibt sich auf deren Suche. Dabei erlebt er sehr mysteriöse Begebenheiten und trifft auf seine eigene, in einen Staatsrat verwandelte Nase.

 

Entdecken Sie mit uns Gogols tiefgründigen, lustigen, aber auch verstörenden Text!

 

Das Maskenspiel und die für dieses Stück komponierte Musik verleihen dieser Perle der russischen Literatur einen Hauch von Strassenoper. Dabei entfaltet sich die in der Erzählung versteckte Gesellschaftssatire prächtig. Ob St. Petersburg oder Zürich, ob damals im 19. Jahrhundert oder heute – vieles hat sich nicht verändert. 

Ein hochaktuelles Stück, das sowohl zum Lachen, als auch zum Nachdenken anregt.

 

Schauspiel und Gesang : Caroline Martin, Cédric Dubois, Claude Sprecher. Bühne und Kostüme : Coline Vergez. Maske : Lucia Picaro. Regie : Pascal Pointet. Regieassistenz : Véronique Walzer. Lichtgestaltung : Samuele D’Amico, Guillaume Lachat. Produktionsleitung : Sylvain Frei

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Die kleinen grauen Zellen des Hercule…

Michael E. Scheid

Die kleinen grauen Zellen des…

Michael E. Scheid

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Die kleinen grauen Zellen des Hercule Poirot
Michael E. Scheid

Zürcher Premiere

Dienstag 04. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Di. 04. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mittwoch 05. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mi. 05. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Kriminalgeschichten und Mentalmagie, zelebriert von Michael E. Scheid

 

Wir mengen alles zusammen, was einen Abend gut machen kann: eine gute Handlung, mysteriöse Umtriebe und Spektakulenzien. Wir tun dies zu Ehren von Agatha Christie (1890–1976) und ihres Meisterdetektivs Hercule Poirot. 

 

Michael Scheid ist nicht nur ein hervorragender Schauspieler, sondern auch ein Zauberkünstler. Sie werden sich wundern –  über die mentalmagischen Kniffs, mit denen er unseren grauen Zellen Beine macht. 

 

Und falls Sie bereits Michael Scheids "Diabelli", den Text von Hermann Burger, bei uns gesehen haben, lassen Sie sich bestimmt auch dieses Stück nicht entgehen. 

 

Abendkasse um 19:30.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

MINGUS 101

Les Mercenaires de l’Amour Fou

MINGUS 101

Les Mercenaires de l’Amour Fou

11.
MINGUS 101
Les Mercenaires de l’Amour Fou

Schweizer Premiere

Dienstag 11. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Di. 11. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Die runden Jubiläen kennt man ja. Kaum begangen, wird alles wieder wegelegt. Das machen das Trio Les Mercenaires de l’Amour Fou (Matthias Reinhard-DeRoo, Kontrabass; Martin Medimorec (Vibraphon); Christian Bucher (Schlagzeug) anders.

 

Sie setzen einen drauf und feiern den Beginn des zweiten, dritten, ewigen Mingusjahrhunderts. An das legendäre Red Norvo Trio anknüpfend, in welchem Charles Mingus in den 50ern auf sich aufmerksam machte, werden sie, gemeinsam mit Überraschungsgästen den Geist dieses musikalischen Hammerschmieds heraufbeschwören.

 

Umrahmt wird das Ganze von Texten aus Mingus’ Donnerbiographie “Beneath the Underdog”.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Im Bett

Becker / Wirth

Im Bett

Becker / Wirth

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Im Bett
Becker / Wirth

Donnerstag 13. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 13. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Freitag 14. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 14. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Samstag 15. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sa. 15. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Nachts in der Grossstadt. Zwei Fremde und ein Hotelzimmer. Eigentlich wollen sie nur eine berauschte, unverbindliche Nacht miteinander verbringen, doch im Limbo der Anonymität beginnen sie, sich ihre Geschichten zu erzählen und lassen Stück für Stück die Masken fallen. Sie lernen nicht nur den anderen, sondern auch sich selbst kennen... Und am nächsten Morgen wartet das reale Leben auf die beiden, und das wiegt schwerer als gedacht. IM BETT, nach dem preisgekrönten Drehbuch des chilenischen Autors Matias Bizet, ist die fein skizzierte Geschichte einer Begegnung, ein intimes Kammerspiel und ein Plädoyer fürs Erzählen, Zuhören und fürs Ehrlich sein. Regie: Lisa Violetta Gaß. Dramaturgie: Marion Bott. Spiel: Laura Sophia Becker, Rasmus Max Wirth.

Eintritt CHF 42.00/28.00

Und du so?

Jachen Wehrli

Und du so?

Jachen Wehrli

19.
20.
Und du so?
Jachen Wehrli

Zürcher Premiere

Mittwoch 19. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Mi. 19. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Donnerstag 20. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 44

Do. 20. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 44

Spoken Word. Kabarett. Comedy. Jachen.

 

Das neue Soloprogramm mit und von Jachen Wehrli. 

 

Das Leben könnte so einfach sein, wenn da nicht immer diese Fragen wären.

Aber genau diese machen den Alltag interessant – wenn man genug Fantasie für kreative Antworten hat.

 

Mit diesem Thema beschäftigt sich Jachen Wehrli in seinem zweiten Soloprogramm. Er sucht einfache Antworten auf die komplizierten Fragen des Lebens – und manchmal vielleicht auch umgekehrt.

 

Und dies tut er mit Charme, Humor und seiner authentischen Bühnenpräsenz.

 

 

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Mehr Wetter für Alle

Klaus Estermann

Mehr Wetter für Alle

Klaus Estermann

21.
22.
Mehr Wetter für Alle
Klaus Estermann

Premiere

Freitag 21. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 21. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Samstag 22. April 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Sa. 22. Apr. 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Wir kennen Klaus Estermann. Ein paar andere auch. 

«Mehr Wetter für Alle» heisst sein neues Programm. Es folgt auf «Gedanken aus der Küche» und ist so wechselhaft wie das Wetter im April. Da gibt es Wetter aller Art, und das gleiche bietet sein Programm; einen bunten Reigen von Liedern und Texten, abwechselnd in Mundart und Schriftsprache. Das Wetter als roter Faden, ein Ausgangspunkt für Gedanken und Betrachtungen.

Das Programm spielt er solo mit Gitarre.

Und weil wir ihn eben kennen, und ihr vielleicht auch, wissen wir genau, dass es neben dem Wetter, um ganz andere Dinge gehen wird. Lohnenswert.  

Eintritt CHF 42.00 / 28.00 // Abendkasse ab 19:30

Mai 2023

Shakespeare: Romeo und Julia

Bernd Lafrenz

Shakespeare: Romeo und Julia

Bernd Lafrenz

04.
05.
Shakespeare: Romeo und Julia
Bernd Lafrenz

Donnerstag 04. Mai 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Do. 04. Mai 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Freitag 05. Mai 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Fr. 05. Mai 2023 | 20:00 Uhr reservieren 48

Durch wenige Requisiten, eine raffinierte Geräuschkulisse und eine geschickte Beleuchtung wird aus der berühmten Tragödie eine mitreissende Klamotte voller Tempo, Witz und Lachattacken. Eine Shakespeare-Aufführung, die ihresgleichen sucht. Und wenn es stimmt, dass Lachen gesund ist, dann müsste es so was wie Lafrenz auf Krankenschein geben: Was der Freiburger Schauspieler bietet, ist Komik vom Feinsten. Ein reisender Komödiant alter, längst vergessener Schule... ... Seine Shakespeare-Adaptionen holen die grosse Tragödie vom Podest der hehren Klassik hinab... Und bleiben doch dem grossen Meister treu. Die Kritik schreibt: Wer so genial in europäischen Theatertragödien herumstochert und sie so hinreissend interpretiert, der darf sich nicht wundern, wenn's einem so richtig gefällt!

Idee, Text, Spiel und Regie : Bernd Lafrenz

 

Abendkasse um 19:30.

Eintritt CHF 42.00 / 28.00

Keller62 | Rämistrasse 62 | 8001 Zürich